An der Formensprache der Aluminiumhaut des Ferrari California der 2012er Generation hat sich ebenso wenig geändert wie am edlen Ambiente im Innenraum. In den Tiefen der aufwendigen Aluminiumstruktur hat sich indes einiges getan, was 30 Kilogramm Gewichtsersparnis mit sich bringt.
Ferrari California mit 490 PS und 505 Nm
Der 4,3 Liter große Achtzylinder leistet zeitgleich 30 PS und 20 Newtonmeter mehr. Um die Talente im Ferrari Califonia auch querdynamisch weiter zu fördern, steht ab sofort ein „Handling Speciale Package“ (5.355 Euro) in der Optionsliste. Dahinter stecken eine um 15 Prozent straffere Fahrwerksabstimmung sowie eine um neun Prozent direktere Lenkübersetzung. Maßgebliche Einbußen beim Abrollkomfort sind deswegen nicht zu verzeichnen.
Jedoch stürzt sich der Ferrari California aufgrund der extrem direkten, wenn auch für einen Sportwagen zu leichtgängigen Lenkung nun deutlich engagierter und williger ums Eck. Ebenso energisch packt der V8 zu. Gierig und giftig hängt er am Gas, spricht aus jeder Drehzahllage spontan an und stürmt lauthals auf die 8.000er-Marke zu.
Die Änderungen am Kurbelgehäuse, den Kolben und den Auspuffkrümmern schinden nachhaltig Eindruck. Ganz zu schweigen von den illustren Zwischengassalven, die beim Runterschalten des exzellenten Doppelkupplungsgetriebes aus den vier Endrohren des Ferrari California feuern. Nun müsste nur noch die Sonne scheinen.






