Ergebnis 1 bis 9 von 9
  1. #1
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    Standard Einstellungen zum Autofahren und Gewohnheiten im Straßenverkehr - Eine Studie

    Ich will mich erst mal vorstellen: Ich bin Resa Pacyna, studiere Psychologie an der Universität Münster und will jetzt mit meiner Masterarbeit anfangen.
    Ich interessiere mich besonders dafür, welche Faktoren das Risiko beeinflussen, in einen Verkehrsunfall zu geraten. Tatsächlich wissen wir darüber noch viel zu wenig!

    Deshalb habe ich eine Online-Untersuchung vorbereitet, in der Sie als Autofahrer nach Einstellungen zum Autofahren und nach Ihren Gewohnheiten im Straßenverkehr gefragt werden.

    In der abwechslungsreichen Untersuchung beantworten Sie Fragen zu Ihrer Fahrgeschichte und zur Ihrem üblichen Fahrverhalten. Ganz neu dabei ist ein Computerexperiment, eine Sortieraufgabe in der Sie rasch Entscheidungen treffen müssen. In den Probedurchläufen fanden das alle sehr interessant und haben es bis zu Ende bearbeitet, obwohl es etwas Zeit braucht.
    Abschließend können Sie die Hintergründe der Untersuchung erfahren und sich bei Interesse aus erster Hand über die Ergebnisse der Studie informieren.

    Durch Ihre Teilnahme leisten Sie einen bedeutsamen Beitrag zur Forschung im Feld der Verkehrspsychologie. Alle Angaben werden anonymisiert erfasst und nur für wissenschaftliche Zwecke verwendet. Die Untersuchung wird betreut von Prof. Dr. F. Rist (Universität Münster) und Prof. Dr. M. Vollrath (Technische Universität Braunschweig).

    Die Feldzeit der Online-Untersuchung ist abgelaufen, wodurch eine Teilnahme derzeit nicht möglich ist.

    Einen herzlichen Dank an alle User die teilgenommen haben.

    Eine Fortsetzung der Online-Untersuchung ohne das Computerexperiment ist geplant. Sollte diese stattfinden, werde ich das Forum darüber informieren.


    Mit einem Klick geht’s zur Umfrage: http://www.unipark.de/uc/iat_rvp/--> nicht aktiv!

    Vielen Dank für Ihr Interesse!

    Mit freundlichen Grüßen
    Resa Pacyna
    resa.pacyna@uni-muenster.de
    Geändert von Forschung_Uni_MS (08.09.2012 um 14:11 Uhr)

  2. #2
    Benutzer Avatar von Manetto-nuovo-752
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    Daumen runter

    Lieber "resa pacyna",

    ich habe ernsthaft versucht an der Umfrage teilzunehmen.

    Wenn aber auf der Seite zu den persönlichen Angaben gefragt wird, ob ich "Motorrad fahre", ich dieses verneine und dann weiter unten abgefragt wird, wie viele KM/anno ich "Motorrad fahre", ich das - ob meiner obigen Antwort - nicht beantworten kann, ich aber darauf hingewiesen werde im weiteren Verlauf, dass ich "nicht alle Fragen beantwortet" hätte, dann streikt mein logischer Verstand, meine Zweifel an der modernen Akademiker-Generation und an der Qualität der Umfrage verstärkt sich und ich muss es abbrechen, da ich nicht gegen meinen Verstand und die allgemeine Logik eine bereits zu Beginn ganz offenbar handwerklich schlecht gemachte Umfrage, weiter befolgen kann.

    Sorry, kopfschüttelnde Grüße

    Manetto

    P.S.
    Sollte Prof. Rist das gelesen und übersehen haben, so erweitere ich meine Zweifel auch auf Teile der Dozentengeneration!
    Geändert von Manetto-nuovo-752 (22.08.2012 um 19:50 Uhr)

  3. #3
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    Sehr geehrter "Manetto"

    ich finde es toll, dass Sie mit ernsthaften Interesse an die Umfrage herangegangen sind.
    Ich kann nachvollziehen was Sie meinen, aber Zweifel sind unbegründet. Wenn Ihnen gesagt wird, dass Sie eine Eintragung vornehmen müssen und Sie eben KEIN Motorrad fahren, dann sind eben in diesem Feld 0 km einzutragen. Dieser Schritt dauert wenige Sekunden, bedarf kaum einer höheren Belastung, warum ein eingebauter Filter auf dieser Seite unnötig ist.

    Ich habe es nun konkretisiert, falls andere User die selben Probleme haben.
    Danke für Ihren Hinweis und hoffe auf eine erneute Teilnahme.

  4. #4
    Benutzer Avatar von Manetto-nuovo-752
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    Lieber "resa pacyna",

    es geht nicht um die zeitliche Belastung, es geht um das darin enthaltene Oxymoron und die dadurch entstehende Überbestimmung, also eine Tautologie!
    Beides ist hochgradig unwissenschaftlich!

    Das ist alogisch, Filter hin oder her!
    Was soll man denn von der Seriosität einer Umfrage halten, bei der im Entree ein Widerspruch in sich besteht?
    Logisch wäre gewesen, hätte man gefragt:
    "Wieviele KM/anno fahren Sie Motorrad".
    So hätte man "0" eintragen können, diese eine Frage hätte gereicht.
    Dies' ist auch keine Pedanterie, dieses ist wissenschaftliches Denken.
    Oder was glaubt die Uni Münster, halte ich dann von einer Sortierangabe, nach diesem faux pas?

    Auch hier frage ich mich, was das Meistern einer Sortieraufgabe mit der "Einstellung und Gewohnheiten im Straßenverkehr " zu tun hat, es geht doch nicht um eine Erarbeitung zur Prüfung eines Logistikers.
    Oder glaubt am Institut irgendwer, dass man aus einer guten, respektiven schlechten "Sortierkompetenz" "Einstellungen und Gewohnheiten" eines Autofahrers zum Straßenverkehr ableiten kann?

    Wer hat sich das denn ausgedacht?

    Nach wie vor irritiert, aber grüßend

    Manetto


    P.S.
    Bei den Probanden, die ihrer "Begeisterung" über die alberne Sortieraufgabe in den zitierten Probedurchläufen Ausdruck verliehen haben, handelt es sich doch sicher um Psychologiestudenten.
    Da verwundert die "Begeisterung" natürlich nicht!?!
    Das lässt aber keineswegs einen Rückschluss auf die Qualität, den Sinn und die Machart der Sortieraufgabe zu, auch dieser Schluss wäre extrem unwissenschaftlich.

    Dass das womöglich die zukünftigen Ersteller der MPU-Aufgaben sein werden, das lässt mich sowohl verzweifeln als auch gruseln!
    Geändert von Manetto-nuovo-752 (23.08.2012 um 12:07 Uhr)

  5. #5
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    Lieber "Manetto",

    ich danke Ihnen für den ausführlichen Kommentar. Sie vertreten Ihre Sichtweise, was ich so hinnehme und wir unsere. Sie sollten allerdings berücksichtigen, dass Sie die Hintergründe, Überlegungen, Rückschlüsse und Hypothesen der Befragung nicht kennen. Die wissenschaftliche Qualität anzuzweifeln oder sich generell ein Urteil zu bilden, ist dann wohl eher angebracht wenn man die Abschlussarbeit oder die Publikation dazu gelesen hat.

    Haben Sie schon einmal an einer MPU teilgenommen? Falls dies der Fall ist, dann wissen Sie ja, dass die Reaktionszeit- und Aufmerksamkeitsaufgaben weit nach hinten gestellt werden und das Explorationsgespräch als auch die ärztliche Untersuchung für den Ausgang der Fragestellung entscheidend sind.

    Mit einem freundlichen Gruß
    Resa Pacyna

  6. #6
    Benutzer Avatar von Manetto-nuovo-752
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    Lieber "Resa Pacyna",

    Sie erkennen immer noch nicht den Kritikinhalt.
    Ich muss mitnichten unabdingbar das Ergebnis einer "wissenschaftlichen" Arbeit kennen, um den wissenschaftlichen Wert derselben beurteilen zu können.

    1.) Ist die Fragestellung unwissenschaftlich und das gilt für alle wissenschaftlichen Fachbereiche, da kann sich auch die Psychologie nicht ausnehmen, so ist die Messmethodik falsch und damit jede darauf fußende Bewertung und Auswertung.
    Das ist Propädeutik und damit akademisch universell und gilt somit auch für Ihre Arbeit!

    2.) Ich habe noch nie an einer MPU teilgenommen, aber medizinische Gutachten nach Unfällen erstellt und kenne deswegen den Aufbau und das Vorgehen der Gutachter in einer MPU in und auswendig.
    Genau deshalb gruselt es mich ja auch in Hinblick auf die zukünftige Psychologengeneration, wenn diese nicht einmal ihre eigenen Verfahrensfehler im Vorfeld einer Befragung erkennen kann, resp. möchte!

    3.) Genau das Explorationsgespräch ist der Schwachpunkt der MPU, da die Gesprächsführer hier ihr eigenen Vorstellungen natürlich als Maßstab und Grundlage einbringen und das auch müssen.
    Weil dem aber so ist, muss auf die wissenschaftlioche Grundlage der Ausbildung dieser Personen größten Wert gelegt werden.


    Ihre Fragestellung erfüllt das aber nicht, deshalb meine Bedenken!
    Sollten sie jedoch Ihre Arbeit als irrelevante akademische Fingerübung ansehen, so ist das im Hinblick auif den "Master" äußerst bedenklich und dürfte auch nicht als Argument in einer Beurteilung des Verhaltens von Fahrern zukünftig als wissenschaftliche Aussage herangezogen werden.
    Da ich aber erst einmal davon ausgehen muss, dass Sie Ihr eigenes Tun nicht so einordnen, liegt eine gewisse Gefahr in Ihrem Vorgehen.

    Denn Sie versuchen hier nach dem Motto zu handeln:
    "Mach' doch erst einmal mit, dann erklären wird dir alles."

    Das Ergebnis wird sich aber an den Fragebögen ausrichten und ist damit "wissenschaftlich" zementiert.
    DAS IST UNSERIÖS!

    Das kann ich so nicht akzeptieren!

    Sie sollten den Fragenkatalog überarbeiten, so erfüllt er keinen akademischen Anspruch.
    In meinem Fachbereich wäre dieses Thema in dieser Aufarbeitung mit diesen Mängeln so nicht angenommen worden.

    Viele Grüße

    Manetto


    P.S.

    Ein in irgendeiner Form beabsichtigter Rückschluss aus der Einstellung zum Autofahren und der Reaktionszeit, resp. Reaktionssicherheit lässt Ihre Studie ohnehin nicht zu.
    Dieser wäre nur dann statthaft, wenn die Probanden die Umfrage unter gleichen Bedingungen absolviert hätten, also in einer "Laborsituation"!
    Ob man neben sich nölende Kleinkinder hat, einen Chef, der evtl. gleich an der Ecke erscheint, oder ruhig und gut vorbereitet und ausgeruht den Reaktionstest vornimmt, ist von eminenter wissenschaftlicher Bedeutung.
    Auch hier ist wieder die Messmethodik sträflichst vernachlässigt worden.
    Deshalb ist auch unter diesem Aspekt die notwendige Wissenschaftlichkeit nicht erfüllt.
    Was sich die Professoren Rist und Vollrath dabei gedacht haben, das wird wohl ein Rätsel bleiben!

    Natürlich habe ich den Test bis zum Ende durchgeführt, in der Hoffnung auf die versprochene Erläuterung der Testhintergründe und -absichten, leider habe ich - wie Sie natürlich bestens wissen - vergeblich gehofft.
    Ich bitte noch zu berücksichtigen, dass ich den Test zwischen zwei sehr anstrengenden OPs durchgeführt habe, also muss das in die Bewertung eingehen - wie, das bleibt Ihnen überlassen, wobei sich mir nicht eröffnet, auf welche Art das bei der Auslegung des Tests geschehen könnte !!!
    Geändert von Manetto-nuovo-752 (24.08.2012 um 19:00 Uhr)

  7. #7
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    Ich finde den Test absolut genial! So eine Untersuchung kann schon viel aussagen!

    Mit meinem Audi habe ich danach selber noch ein paar Tests zum Thema Reaktionszeit gemacht.

    Herzlichen Dank für die tollen Erfahrungen!
    Geändert von faraba (05.11.2012 um 08:43 Uhr)

  8. #8
    Benutzer Avatar von Manetto-nuovo-752
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    Das ist korrekt, lieber "faraba",

    "So eine Untersuchung kann schon viel aussagen!"

    In erster Linie allerdings über das Vermögen der Ersteller des Elaborats wissenschaftlich arbeiten zu können, oder wie im vorliegenden Falle eben eher nicht.

    Gruß

    Manetto

  9. #9
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    Standard User die selben Probleme haben.

    Ich habe es nun konkretisiert, falls andere User die selben Probleme haben.
    Danke für Ihren Hinweis und hoffe auf eine erneute Teilnahme.





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