Chevrolet Camaro Cabrio: Muskulöse Dach-Kraft

Bereits vor einem Jahr ließ Chevrolet den Camaro auf der Detroit Motor Show in Form einer Studie wieder aufleben - nun schiebt der US-Hersteller aus dem Hause GM am selben Ort die offene Variante des Muskel bepackten Concept Cars hinterher.

Auch die Cabrio-Studie ist geprägt vom wilden Retro-Mix, der bereits in der Coupé-Version zum Ausdruck kam. Auf einer Länge von 4,73 Meter und einer Breite von zwei Metern gibt es Freiluft-Feeling vom Feinsten - das Ganze in knalligem Orange und mit Platz für vier. Vorne schaut der offene Camaro durch seinen durchgehenden Kühlergrill und die gepfeilte Front nach wie vor grimmig drein, die schwungvolle Seitenpartie rundet das sportliche Gesamtbild ab. Das Hinterteil dominieren auch hier zwei verchromte Auspuffendrohre rechts und links. Ein dezent verlaufender Spoiler an der Heckkante mit integrierter Bremsleuchte sorgt für einen markanten Abschluss - LEDs beherrschen an dieser Stelle auch die Leucht-Szenerie.

Die Windschutzscheibe mit der speziellen Alu-Umrandung wurde gegenüber dem Coupé leicht verändert, um so das faltbare Verdeck besser aufnehmen zu können. Aluminium spielt aber auch in den zahlreichen Applikationen des Interieurs eine Rolle, wie etwa an Türgriffen, Pedalen, Zierleisten, Lüftungsklappen oder den Gurtschlössern. Als weiteres optisches Schmankerl ziert den Cabrio-Entwurf das schwarze Sportstreifen-Dekor, das sich schwungvoll über die weit ausladende Motorhaube zieht und über der Heckklappe wieder aufgefangen wird - ganz in der Tradition der Stripes der amerikanischen Muscle-Cars.

Spaßfaktor groß geschrieben

Der Vorwärtsdrang, den schon das Design des Camaro Coupés suggerierte, ist auch beim offenen Zweitürer oberstes Gebot. Dafür sorgen nicht zuletzt die langgezogene Motorhaube, die kurzen Überhänge, die Einzelradaufhängung mit McPerson-Federbeinen und die mächtigen Räder, die weit in die Ecken gerückt sind. An der Vorderachse sind es 21 Zöller im Fünfspeichen-Design, die sich in den Asphalt fressen. Hinten kommen 22 Zöller zum Einsatz. Der Radstand beträgt 2,80 Meter, die Spurweite 1,62 Meter vorne und 1,60 Meter hinten.

Unter der Haube pulsiert ein V8-Herz, das seine Kraft über eine manuelles Fünfgang-Schaltgetriebe auf die Hinterräder überträgt. Auch hier dürfte der aus der Corvette abgeleitete LS2-V8 mit sechs Litern Hubraum und einer Leistung von 400 PS zum Zuge kommen. Verzögert wird über Vierkolbenbremssättel und 14 Zoll großen Bremsscheiben.

Der Produktionsstart für den Camaro ist bereits auf das Jahr 2008 datiert. Die GM-Pläne sehen allerdings vor, die Cabrio-Version nicht vor Ende 2009 anzubieten. Auch die Australier wird’s freuen, soll doch etwa 2008 ein neuer Monaro erscheinen, allerdings auf Basis des aktuellen Holden Commodore VE. Mit der nun vorgestellten Camaro-Cabrio-Studie stünde eine weitere Basis-Plattform für einen offene Variante des Monaro im Raum stehen.

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rbu

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