Fisker Karma Plug-In-Hybridsportwagen: Hybrid-Limousine mit Alu-Spaceframe

Fisker Karma, Spaceframe Genf 2010

Fisker zeigt in Genf seinen Plug-In-Hybridsportwagen Karma. Ein neuer Aluminium-Spaceframe soll hohe Steifigkeit und Sicherheit bieten. Angetrieben wird der Fisker Karma von einem Zweiliter-Ecotec-Motor aus dem GM-Regal, der an einen Elektromotor gekoppelt ist.

Der Fisker Karma mit Alu-Spaceframe wird auf dem Genfer Automobilsalon debütieren.

Fisker Karma mit 403 PS und Alu-Spaceframe

Der Alu-Leiterrahmen soll der Plug-In-Hybrid-Sportlimousine ein bislang ungekanntes Maß an Steifigkeit sowie besonders sportliche Handlingeigenschaften verleihen. Der sogenannte Q-Drive Hybridantrieb besteht aus einem aufgeladenen Zweilter-Ecotec-Motor aus dem GM-Regal und einem Elektromotor. Letzterer bezieht seine Energie aus Lithium-Ionen-Batterien vom amerikanischen Hersteller A 123 Systems. Die Reichweite im rein elektrischen Betrieb soll bei rund 80 Kilometern liegen. Geht die Energie in den Akkus zu Neige, fungiert der Turbo-Benziner als Generator und lädt die Batterien auf. Auch beim Bremsen fließt die gewonnene Energie direkt in die Lithium-Ionen-Akkus. Darüber hinaus soll der 4,90 Meter lange Fisker Karma auch über jede Steckdose betankt werden können. Maximal rennt die Hybrid-Limousine laut Hersteller über 200 km/h. Die Systemleistung des heckgetriebenen Fisker Karma soll bei 403 PS liegen.

Der Alu-Spaceframe soll auch bei weiteren Varianten des Fisker Karma zum Einsatz kommen, denkbar ist unter anderem ein Cabrio. Seine Steifigkeit soll deutlich über der aktueller Sportwagen liegen. Hierzu verpassen ihm die Ingenieure insgesamt 79 Meter Schweißnähte sowie 1.058 Stanznieten. Zum Vergleich: Der Audi Space Frame des Audi R8 5.2 FSI besteht aus 782 Stanznieten und 99 Metern Schweißnähten. Die statische Torsionssteifigkeit des Fisker Karma soll bei 33.000 Newtonmeter liegen. Im Mitteltunnel sind unter anderem die Lithium-Ionen-Akkus sowie die Antriebswelle untergebracht.

Dank des Alu-Spaceframe soll der Fisker Karma ein besonders hohes Maß an Sicherheit bieten. Im Falle eines Unfalls soll die Energie von den Passagieren weggeleitet werden. Nach einem Frontalunfall soll zudem ein Teil des Rahmens ausgestauscht werden können, was die Reparatur- und Versicherungskosten reduzieren soll.

Noch in diesem Jahr sollen die ersten Fahrzeuge zum Preis von rund 80.000 Euro ausgeliefert werden. Gebaut wird der Fisker Karma bei Valmet in Finnland.

Übersicht der sportlichen Neuheiten auf dem Genfer Autosalon 2010
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Manuel Dohr

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