Der Radstand wurde gegenüber dem Enzo um fast 27 Zentimeter von 2,649 Meter auf 2,38 Meter verkürzt. Auch die Überhänge wurden gekappt. Insgesamt soll der Millechili durch leichtbau nur knapp 1.000 Kilogramm wiegen. Als Antriebsquelle für den Millechili könnte ein V8 oder V12 aus dem aktuellen Motorprogramm zum Einsatz kommen. So auch der 660 PS starke Zwölfender mit sechs Liter Hubraum aus dem Enzo.
Optional könnte auch ein Hybridantriebsstrang zum Einsatz kommen, denn die Italiener kündigten einen solchen für die Modelle ab 2012 an. Hierbei treibt ein 60 kW starker Elektromotor zusätzlich die Hinterräder an, aber nur in den Schaltpausen, so dass es zu keiner Zugktaftunterbrechung kommt. Alternativ wird aber auch bei den roten an einem Doppelkupplungsgetriebe gearbeitet.
Fahren wird dieses Conceptcar indes sicher nicht. Die komplette Kunststoffkarosse ohne Türöffnungen steht auf "Alu-Felgen" aus Papier. Erstmals tauchte der Name Millichili bei der Conceptstudie der Turiner Designstudenten Louis Agullo und Felix Hiller auf. Sie gewannen damals mit dem FXX Millechili den Mythos-Ferrari-Design-Award.









