Jaguar XKR-S Cabrio: Schnellste Serien-Katze oben ohne

Jaguar XKR-S Cabrio

Das schnellste Jaguar-Serienmodell XKR-S gibt es nun als Cabrio. Der 550 PS starke Brite mit Stoffverdeck soll die Nordschleife sogar in unter acht Minuten umrunden.

Auf der LA Autoshow in Los Angeles wird das Jaguar XKR-S Cabrio erstmals der Öffentlichkeit vorgestellt. Doch bereits einige Wochen zuvor ist Rennprofi Sascha Bert mit einem Erprobungsfahrzeug auf dem Nürburgring unterwegs gewesen. Das mattschwarze Cabrio mit Überrollkäfig, Feuerlöschanlage und britischer Zulassung soll die Nordschleife in weniger als acht Minuten umrundet haben. Zum Vergleich: die Nordschleifen-Rundenzeiten der Supertest-Kandidaten.

Jaguar XKR-S Cabrio in 4,4 Sekunden auf 100

In Deutschland kommt die offene Version des schnellsten Jaguar-Serienmodells der Markengeschichte erst im Frühjahr in den Handel. Wer sich das Jaguar XKR-S Cabrio zulegen will, muss 138.100 Euro zahlen. Dafür bekommt man einen offenen Sportwagen,  in dem der 5,0-Liter-V8-Motor durch Kompressoraufladung ein Output von 550 PS erreicht. Die maximalen 680 Newtonmeter werden über eine Sechsstufen-Automatik sowie ein aktives Differential auf die Hinterachse losgelassen. Damit sprintet die britische Autokatze in 4,4 Sekunden auf Tempo 100 und bis auf 300 km/h, wo die Elektronik den Vortrieb stoppt.

Design und die Ausstattung der schnellsten Variante des XK-Cabrios entsprechen dem XKR-S-Coupé. Da der XK von vornherein auch als Cabriolet angedacht war, konnte sogar die Aufhängungs-Einstellung ohne Kompromisse 1:1 für das Cabrio übernommen werden. So liegt das S-Modell einen Zentimeter tiefer auf der Straße und ist deutlich härter gefedert. Darauf wurden auch die Kennfelder für die dynamische Stabilitätskontrolle (DSC) angepasst, um dynamischere Fahreigenschaften zu ermöglichen. 

Kennzeichen des XKR-S ist ein separater Heckflügel mit Mittelteil aus Karbon, der mit einer ebenfalls aus Kohlefaser gefertigten Venturi-Konstruktion unter der Heckstoßstange für eine Reduktion des Abtriebs auf der Hinterachse um 26 Prozent sorgt. Zudem ist durch die 20-Zoll-Leichtmetallfelgen das Jaguar-Hochleistungsbremssystem (vorn 380 und hinten 376 Millimeter im Durchmesser) mit roten Bremssätteln und Jaguar Schriftzug sichtbar. Im Unterschied zum Coupé lässt sich das Dach beim Cabrio in 18 Sekunden vollautomatisch im Kofferraum verstauen. Dann  kann der Klang des Performance-Auspuffsystems über seine vierflutigen Endrohre noch deutlicher im Innenraum wahrgenommen werden.

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Carsten Rose

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