Von Kampfpreis für den Lamborghini Reventon Roadster kann daher keine Rede sein, das Modell wird von Oktober für 1,1 Millionen Euro (ohne Steuer) an den Mann gebracht.
Lamborghini Reventon Roadster: Nur rund 20 Stück werden gebaut
Allerdings kommen nur rund 20 "Männer" in den Genuss aus dem 6,5-Liter V12 - wie der Lamborghini Murcielago S Veloce - 670 PS und ein maximales Drehmoment von 660 Nm abzufordern. Via automatisierter Sechsgang-Schaltung leitet der Fahrer die Kraft des V12 auf alle vier Räder, die aus 18 Zoll großen Leichtmetallfelgen im Y-Stil und Reifen der Größe 245/35 vorne und 335/30 an der Hinterhand bestehen. Hinter den Rädern verbeißen sich die Bremszangen in 380 Millimeter große Kreamikbremsscheiben.
Lambo Reventon Roadster rennt 330 km/h
In Sachen Beschleunigung steht der Lamborghini Reventon Roadster, der auf der IAA 2009 erstmals dem Publikum präsentiert wird, seinem Coupé-Pendant aus 2007 in nichts nach. Mit damals 650 PS katapultiere sich der italienische, 1.665 Kilogramm schwere Bomber in 3,4 Sekunden von Null auf 100 km/h. Die gleiche Spurtzeit erreicht das 25 Kilo schwerere Lambo-Projektil ohne Dach. Allerdings kommt der Lamborghini Reventon Roadster nur eine Spitzengeschwindigkeit von 330 km/h.
Lamborghini Reventon Roadster im Klingonen-Stil
Wie beim Coupé haben die Designer auf 4,7 Meter Länge, 2,058 Meter Breite und 1,132 Meter Höhe einen kantigen, noch aggressiveren Lamborghini mit Fallbeiltüren und Allradantrieb im Klingonen-Stil kreiert. Die zackige Front beherbergt mächtige Kühlerschlünde, die Seitenschweller gebären sich wie massive Stahl-T-Träger, die wie große Luftleitbleche noch mehr Luft in Richtung Motor zwingen. Dieser versteckt sich nur teilweise unter den fächerförmigen Panzerplatten am Heck. Sollte der Lamborghini Reventon einmal seine Flugbahn verlassen, so schützen emporschnellende Überschlagbügel hinter den Sitzen die beiden Piloten.
Diese sind im Lamborghini Reventon Roadster auf konturierten Leder-Sportsitzen gebettet und von einem mächtigen Mitteltunnel voneinander getrennt. Leder, Alcantara und Karbon zieren den Innenraum - das Highlight ist jedoch das Cockpit mit zwei LCD-Displays, auf denen der Fahrer verschiedene Grafikoptionen einstellen kann, wie er über den Fahrzustand seines Boliden informiert werden will.







