Mercedes C 63 AMG Coupé: Neuer Zweitürer mit V8-Power

Mercedes C-Klasse C-Coupé C 63 AMG

Mit dem Mercedes C 63 AMG Coupé rundet der Stuttgarter Automobilhersteller ab Juli 2011 die Modellpalette des neuen C-Coupés nach oben ab. Wie schon die Schwestermodelle trägt auch der sportliche Zweitürer den 6,2 Liter goßen V8-Motor unter der Haube.

C-Klasse bleibt C-Klasse und C 63 AMG bleibt C 63 AMG. Damit war die Motorisierung für das neue Mercedes C 63 AMG Coupé bereits festgeschrieben. Wie die Limousine und auch das T-Modell erhält der Zweitürer den 6,2 Liter großen Hochdrehzahl-V8-Motor unter die Motorhaube gepackt. Mit einer Leistung von 457 PS und einem maximalen Drehmoment von 600 Nm garantiert er auch in diesem Modell souveränen Vortrieb.

Mehr Power mit Performance-Paket

In Zahlen: Das Mercedes C 63 AMG Coupé spurtet in 4,5 Sekunden und damit exakt gleich schnell wie die Limousine von Null auf 100 km/h. Die Höchstgeschwindigkeit wird elektronisch abgeregelt bei 250 km/h erreicht. der Durchschnittsverbrauch von 12,0 Liter liegt aber deutlich unter dem der Schwestermodelle, die mit 13,4 L/100km (Limousine) und 13,7 L/100 km (T-Modell) angegeben werden.

Bekannt ist auch aus den Schwestermodellen das Performancepaket für den Triebsatz. Schmiedekolben und Schmiedepleuel sowie eine leichtere Kurbelwelle erhöhen die Drehfreudigkeit und setzten das Leistungslimit um 30 PS auf 487 herauf. Der Verbrauch und das Drehmoment des Mercedes C 63 AMG Coupé bleiben davon unberührt, die Spurtzeit sinkt allerdings um ein Zehntel auf 4,4 Sekunden. Zu erkennen gibt sich das Performance-Paket an einem grau lackierten Saugrohr und der Hochleistungsbremsanlage mit rot lackierten Sätteln. Zudem trägt der Heckdeckel eine Carbon-Spoilerlippe und das Sportlenkrad Alcantara-Einsätze.

Umfangreiche AMG-Ausstattung

Kombiniert wird der Motor aus Affalterbach mit dem Siebengang-Sportautomatikgetriebe, das statt eines Drehmomentwandlers eine nasse Anfahrkupplung verwendet. Vier Fahrprogramme wandeln den Charakter des Mercedes C 63 AMG Coupé zudem vom gelassenen Cruiser zum agilen Sportler. Eine Race Start-Funktion sichert auch die Pole Position beim Ampelstart.

Angepasst an die hohe Motorleistung trägt das Mercedes C 63 AMG Coupé eine neue Vorderachse und eine verstärkte Achse hinten, eine Hochleistungsbremsanlage sowie ein Sportfahrwerk. Die Lenkung wurde direkter ausgelegt, das ESP ist einstell- und abschaltbar.

Zum Optikpaket für das Mercedes C 63 AMG Coupé zählen unter anderen neuen Schürzen vorn und hinten, eine Motorhaube mit Powerdomes, breiter ausgestellte vordere Kotflügel, neue Seitenschwellerverkleidungen sowie eine Vierrohr-Sportauspuffanlage mit verchromten Endrohren. Abgerundet wird der Auftritt durch 18 Zoll-Leichtmetallräder im Fünf-Doppelspeichen-Design mit Reifen der Dimension 235/40 vorn und 255/35 hinten.

Mercedes C 63 AMG Coupé startet bei 72.590 Euro

Wer das Mercedes C 63 AMG Coupé entert, wird von speziellen Instrumenten, einem abgeflachten Sportlenkrad mit Schaltpaddel, Klavierlackapplikationen und Sportsitzen empfangen. Serienmäßig trägt das Coupé Stoffbezüge, Leder gibt es erst gegen Aufpreis. Dafür gehört die umlegbare Rückbanklehne genauso zum Lieferumfang, wie der Fahrlichtassistent, der Aufmerksamkeitsassistent und ein Tempomat. Alle anderen Assistenzsysteme gibt es gegen Aufpreis.

Der Grundpreis für das Mercedes C 63 AMG Coupé liegt bei 72.590 Euro und damit 1.250 Euro über dem der Limousine. Das Performance-Paket wird mit zusätzlichen 7.116 Euro berechnet. Bleibt dann noch Luft im Budget, kann zum Marktstart im Juli auch das Modell als "Edition 1" bestellt werden. Zum Preis von 77.231 Euro kommt der Zweitürer dann mit einer Lederausstattung mit Kontrastnähten, einem zweifarbigen Ledersportlenkrad, mattschwarz lackierten Felgen und einer "Edition 1"-Plakette. Auf Wunsch kann die Metallic-Lackierung gegen weißen oder mattschwarzen lack getauscht werden.

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Ulrich Baumann

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