Novitec Maserati Gran Cabrio: Luxuscabrio mit Kompressorpower

Maserati Gran Cabrio von Novitec Tridente, Front

Dem Maserati Gran Cabrio nimmt sich der deutsche Tuner Novitec Tridente an und verspricht Open-Air Fahrspaß mit 590 PS und eine Höchstgeschwindigkeit von von 301 km/h.

Mehrleistung durch mechanische Aufladung, nennen die Motorentechniker von Novitec Tridente ihr Credo. Ab sofort wird diese Technologie, die auch für den Gran Turismo und den Quattroporte verwendet wurde, auch für das Maserati Gran Cabrio angeboten.

Der 4,7 Liter V8 wird von Novitec Tridente mit einem Kompressor aufgerüstet, der von einem Keilrippenriemen angetrieben wird. Der maximale Ladedruck ist auf 0,35 bar limitiert. Für eine optimale Kraftentwicklung und gesunde Motortemperaturen im Maserati Gran Cabrio, soll ein wassergekühlter Ladeluftkühler sorgen, der von einem separaten Kreislauf versorgt wird.

Motorumbau kostet 23.681 Euro

Zum Kompressorumbau, so der Tuner Novitec Tridente, gehören auch ein spezieller Ansaugtrakt und größere Einspritzdüsen. Eine neue Programmierung für das elektronische Motormanagement soll die Komponenten perfekt aufeinander abstimmen. Die neuen Kennfelder sollen dann nicht nur für die optimale Leistungsausbeute, sondern auch für die Einhaltung der aktuellen Abgasnormen sorgen.

Der Motorumbau des Maserati Gran Cabrio durch Novitec Tridente kostet 23.681 Euro und wird mit einer Sportauspuffanlage ergänzt. Das komplett aus Edelstahl gefertigte System mit vier 90 Millimeter großen, schräg geschnittenen Endrohren ist wahlweise mit und ohne Klappensteuerung erhältlich. Bei der zweiten Variante kann der Fahrer vom Cockpit des Maserati Gran Cabrio aus noch Soundtuning betreiben. Je nach Schalterstellung soll der Achtzylinder dann dezent sportlich oder aggressiv röhren können.

Die Leistungswerte des Kompressortriebwerks des Maserati Gran Cabrio sehen nach Novitec-Tridente-Angaben wie folgt aus: In der Spitzenleistung soll der Vierventiler um 150 PS auf 590 PS bei 7.300/min zulegen. Parallel soll das maximale Drehmoment von 490 Nm auf 572 Nm bei 5.400 Touren anwachsen.

Hohe Geschwindigkeit, hohe Aerodynamik-Ansprüche

Von null auf 100 km/h soll der Sportwagen in 4,5 Sekunden spurten. Die Höchstgeschwindigkeit will Novitec Tridente von serienmäßigen 283 km/h auf 301 km/h gesteigert haben.

Die erhöhte Geschwindigkeit führt zu erhöhten Anforderungen an das Maserati Gran Cabrio, weshalb Novitec Tridente sich auch an die Aerodynamik-Optimierung gemacht hat. Die dafür entworfenen Komponenten passen auch an das Maserati Grand Turismo Coupé und sind wahlweise in Sichtcarbon oder in einer zweiten Version zur Lackierung in Wagen- oder Kontrastfarbe erhältlich.

In der Novitec Tridente-Ausführung des Maserati Gran Cabrio werden Frontspoilerlippen an beiden Seiten der Serienschürze fixiert und sollen so durch ihre Formgebung den Auftrieb an der Vorderachse reduzieren. So soll auch bei hohem Tempo die Richtungsstabilität garantiert werden.

Die Schwellerleisten, die von Novitec Tridente am Maserati Gran Cabrio angebracht wurden, sollen den Luftstrom an den Seiten des Fahrzeugs beruhigen und den offenen Zweitürer optisch tiefer und gestreckter wirken lassen.

Hochleistungspneus für das Hochleistungscabrio

Bei der Bereifung des Maserati Gran Cabrio fiel die Wahl auf einen Mix aus 21 und 22 Zoll großen Leichtmetallfelgen für Vorder- und Hinterachse. Die dreiteilige Konstruktion mit fünf Doppelspeichen ist in jeder Farbe und auf Sonderwunsch auch mit Carbonbeschichtung erhältlich. Die 9x21 Zoll-Räder an der Vorderachse des Maserati Gran Cabrio werden mit Reifen der Dimension 255/30 ZR 21 bestückt. Hinten sorgen 315/25 ZR 22 Reifen auf 11,5x22 Zoll-Rädern für Traktionsreserven.

Das von Novitec Tridente eingebaute Sportfahrwerk im Maserati Gran Cabrio, soll dem Kunden auch die Möglichkeit zur justierbaren Tieferlegung und Dämpferabstimmung des Maserati Gran Cabrio bieten.

Per Knopfdruck kann die Karosserie des Maserati Gran Cabrio an Vorder- und Hinterachse hydraulisch um 40 Millimeter angehoben werden, so der Tuner aus dem Allgäu. Damit sollen Hindernisse wie beispielsweise die Rampe einer Parkgarage einfacher überwunden werden können um danach das Fahrwerk, vom Cockpit aus, wieder auf das Ursprungslevel abzusenken. Sobald der Fahrer jedoch die 80 km/h-Marke erreicht, soll die Karosserie automatisch wieder nach unten fahren.

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