Beide Seiten hätten ein vorläufiges Abkommen unterzeichnet und würden über Einzelheiten verhandeln, berichtete die niederländische Nachrichtenagentur ANP. Der russische Investor soll laut Spyker 15 Millionen Euro für die Sportwagensparte bezahlen. Zugleich sollten die Niederländer bis 2016 an eventuellen Gewinnen bis zur Maximalhöhe von 17 Millionen Euro beteiligt werden.
Die Transaktion versetze das Unternehmen Spyker Cars, das seinen Namen in Kürze ändern werde, in die Lage, "sich ausschließlich auf das Geschäft mit Saab zu konzentrieren". Zugleich könnten dadurch Schulden und Zinszahlungen reduziert werden. "Ohne Spyker hätten wir Saab nicht übernehmen können, doch die Spyker-Aktivitäten wurden durch den Kauf schnell ein kleiner Fisch in einem großen Teich", sagte Muller. Inzwischen sei der Kapitalbedarf erheblich gewachsen. "Deshalb ist es eine gute Entscheidung, die Aktivitäten von Spyker und Saab zu trennen."
Spyker hatte 2010 Saab übernommen
Das vergleichsweise kleine Unternehmen Spyker Cars hatte den angeschlagenen schwedischen Autohersteller Saab vor einem Jahr von dessen US-Mutterkonzern General Motors gekauft. Spyker-Chef Victor Muller hatte kürzlich erklärt, er sei zuversichtlich, dass man 2011 das selbst gesteckte Jahresziel von 80.000 verkauften Autos der Marke Saab erreichen werde. Für neue Modelle sollen Motoren von BMW geliefert werden.







