Toyota Sportwagen-Erlkönig: Celica-Nachfolger kommt 2012

Toyota Celica FT-86 Erlkönig

Der für 2012 geplante kompakte Sportwagen von Toyota dreht seine Testrunden auf der Nordschleife. Wir haben den Toyota Celica-Nachfolger mit Boxermotor und Hinterradantrieb erwischt.

Im April 2008 hatten Toyota und Fuji Heavy (Subaru) die Ausweitung ihrer Kooperation bekanntgegeben. Damals wurde das Ziel ausgegeben, bis Ende 2011/Anfang 2012 einen kompakten Sportwagen auf die Räder zu stellen, der zu einem relativ günstigen Preis auch nach Europa kommen soll.

Nachfolger für die Toyota Celica ab 2012

Toyota stockte daher seine Anteile an Fuji Heavy von 8,7 auf 16,5 Prozent auf. Der neue Sportwagen soll ab Ende 2011 eine breite Käuferschicht ansprechen und wird in einem eigens dafür gebauten Werk in der japanischen Provinz Gumma gebaut. Die Plattform sowie den Motor steuert Subaru bei, während Toyota für das Design des kleinen Sportlers verantwortlich zeichnet.

Anders als die übrigen Subaru-Modelle wird der 4,27 Meter lange Kompaktsportler allerdings nicht mit Allrad- sondern mit Hinterradantrieb auf den Markt kommen. Unter der Haube soll ein Zweiliter-Boxermotor von Subaru für Vortrieb sorgen. Mit Direkteinspritzungstechnik von Toyota verfeinert soll der Vierzylinder rund 200 PS leisten. Geschaltet wird per manuellem Sechsganggetriebe oder mit einer Sechsgangautomatik. Ein Sperrdifferenzial sichert die Traktion an der Hinterachse.

Toyota Celica mit 300-PS-Turbo

Wer die Motorenpalette von Motorenspender Subaru kennt, kann sich jedoch gut vorstellen, dass auch eine Turbo-Version mit rund 300 PS angeboten werden werden könnte. Hinweise auf die Powerversion könnten die üppig bespoilerten Erlkönige sein, die ebenfalls rund um die Nordschleife gesichtet wurden. Mit dem neuen kompakten Sportwagen wird Toyota ab 2012 einen Nachfolger der Toyota Celica auf den Markt bringen.

Die Optik des neuen Sportlers zeichnet die auf der Tokio Motor Show präsentierte Sportwagenstudie FT-86 vor.Eine Evolutionsstufe gab es auf dem Genfer Autosalon und dann als Scion auf der New York Auto Show zu sehen.

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Uli Baumann

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