Alles über 24h-Rennen Nürburgring 2014
24h Rennen Nürburgring 2011 Atmosphäre Start 18 Bilder Zoom

24h-Rennen Nürburgring 2012: So funktioniert das Top-40-Qualifying

Zum 40. Jubiläum des 24h-Rennens gibt es eine Neuerung 2012. Am Freitagabend findet das Top-40-Qualifying statt. Wir erklären Ihnen, wie der neue Qualifyingmodus funktioniert.

Schon im vergangenen Jahr wurde ein neuer Qualifyingmodus für das 24h-Rennen diskutiert. Zur 40. Ausgabe des Langstreckenklassikers ist er nun da. Wie bisher finden zwei Zeittrainings statt: Eines am Donnerstagabend, eines am Freitagmorgen. Zusätzlich gibt es nun noch das Top-40-Qualifying am Freitagabend.

Zwei Qualifyingrunden

Hier treten die 40 besten gegeneinander an und kämpfen um die beste Ausgangsposition für das Rennen. Bereits vor dem 24h-Rennen hatten die Teams Gelegenheit, sich für dieses Stechen zu qualifizieren. Bei den Läufen zur VLN Langstreckenmeisterschaft zogen die jeweils zehn eingeschriebenen Trainingsschnellsten automatisch das Ticket für das Top-Qualifying. Insgesamt 17 Autos lösten damit bereits die Eintrittskarte für den High Noon am Freitagabend.

Die restlichen 23 Plätze werden in den beiden Zeittrainings vergeben. Fahrzeuge, die schon qualifiziert sind, müssen den anderen den Vortritt lassen und gehen erst 20 Minuten später auf die Strecke. Stehen alle 40 Teilnehmer fest, wird die Startreihenfolge für das Einzelzeitfahren am Freitagnachmittag ausgelost. Jeder Pilot dreht eine Aufwärmrunde und muss danach in zwei Qualifyingrunden aufs Ganze gehen. Die Autos starten im Abstand von zehn Sekunden. Die beste Zeit entscheidet über die Startreihenfolge für das 24h-Rennen.

Reine Qualifier-Reifen nutzlos

Mit diesem neuen Modus wollen die Verantwortlichen zum einen das Gedränge vor dem Qualifying an der Boxengassenausfahrt minimieren. In der Vergangenheit kam es immer wieder zu einem Auflauf am Ende der Boxengasse, weil sich alle die beste Ausgangsposition sichern wollten.

Mit dem neuen Ablauf sollen auch die Qualifier-Reifen an Bedeutung verlieren. Die oft von den Reifenherstellern maßgefertigten Pneus, waren speziell auf die Leistung für eine Runde ausgelegt. Der Kampf um die besten Qualifier war damit programmiert. Nun müssen die Teams beim Start zum 24h-Rennen allerdings mindestens drei der im Top-40-Qualifying genutzten Slicks verwenden. Reine Qualifier-Reifen fallen so durch den Rost. Denn die überstehen nicht mehr als ein bis zwei Runden.

Bianca Leppert

Autor

Foto

Rose
5 4 3 2 1 0 5 0
Kommentare
Kostenloser Newsletter
Newsletter Small

+++ Alle Tests +++
+++ Alle News +++

Und immer bequem und kostenlos per E-Mail.

  • Alle Bereiche
  • Aktuelles
  • Tests
  • Motorsport
  • Videos
  • Markt
  • Fahrzeuge
SPORT AUTO für:
iPad iPhone Android Windows Phone