NASCAR Daytona 500 2013 22 Bilder Zoom

Daytona 500 2013: Johnson gewinnt, Patrick Achte

Jimmie Johnson hat zum zweiten Mal in seiner Karriere den traditionellen NASCAR-Saisonauftakt, das Daytona 500, gewonnen. Danica Patrick kam nach ihrer sensationellen Pole Position auf einen respektablen achten Platz.

Jimmie Johnson ist der dominierende NASCAR-Pilot der vergangenen Jahre. Fünf Meisterschaften hat der Kalifornier schon gewonnen. Am Sonntag (24.2.2013) siegte der Chevrolet-Pilot zum zweiten Mal beim legendären Daytona 500. Und doch musste sich der Superstar die Schlagzeilen am Ende mit einem Serien-Neuling teilen.

Danica Patrick schreibt NASCAR-Geschichte

Vom Start weg waren alle Augen auf Danica Patrick gerichtet. Mit ihrer historischen Pole Position hatte die Rennamazone schon für eine kleine Sensation gesorgt. Am Sonntag verpasste sie einen Podestplatz nur knapp. Nur 0,658 Sekunden fehlten am Ende auf Sieger Johnson.

Die 30-Jährige erzielte als Achte dennoch das beste Ergebnis einer Frau bei dem Motorsport-Klassiker und schrieb mit der ersten Führungsrunde für eine Frau weitere NASCAR-Geschichte.

Rund 24 Stunden nachdem es beim Auftakt der Nationwide Series zu einem schweren Unfall mit mindestens 28 verletzten Zuschauern gekommen war, blieb es bei der 55. Auflage der Daytona 500 bei Blechschäden. Bei zwei größeren Karambolagen kamen alle Beteiligten mit dem Schrecken davon. Und das bei einer zwischenzeitlichen Durchschnittsgeschwindigkeit von 274 km/h.

Polesetterin Patrick konnte ihren Top-Startplatz nur kurz verteidigen, dann zog Routinier Jeff Gordon an ihr vorbei. Dennoch notierten die Statistiker in der 90. die erste Führungsrunde für eine Frau bei dem legendären Rennen. Bis zu 100. Runde von 200 Umläufen lagen 34 Fahrer gerade mal 3,7 Sekunden auseinander.

Johnson siegt beim Daytona 500 vor Earnhardt jr. und Martin

Patrick, fiel phasenweise auf Rang zehn zurück, kurz vor Schluss schien die Sensation aber greifbar nah, als sie auf Platz drei lag. Im Schlussspurt zur Zielflagge war die Konkurrenz einfach cleverer. Hinter Sieger Johnson wurde sein Chevy-Teamkollege Dale Earnhardt jr. Zweiter. Der 54-jährige Mark Martin sicherte sich als bester Toyota-Pilot Rang drei.

Der achte Platz von Patrick brachte ihr viel Respekt ein. Trotz ihrer Pole Position hatten auch Experten mit solch einem guten Abschneiden nicht gerechnet. Helmut Marko, der Berater des Red Bull Formel 1-Teams, hatte vorher sogar bei Bild.de versprochen. "Ich sage, dass sie im Rennen nicht in die Top 10 kommt. Falls doch, kriegt sie bei uns eine Testfahrt." Allerdings hatte der clevere Österreicher nicht gesagt, dass es sich um einen Test in einem Formel 1-Auto handelt.

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xpb

Datum

24. Februar 2013
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