Ergebnis Pikes Peak International Hill Climb 2012

Hyundai vor Porsche und Toyota am Gipfel

Hyundai Genesis Coupé, Pikes Peak International Hill Climb 2012

In neuer Weltrekordzeit von 9.46 Minuten wurde der wilde Ritt zum Gipfel des Pikes Peak in diesem Jahr absolviert. Beim legendären US-Bergrennen "Race to the clouds" siegte Rhys Millen im Renn-Hyundai Genesis Coupé einen Wimpernschlag vor Romain Dumas im Porsche 911 GT3 R.

Bereits seit 1916 ist das Ziel des Pikes Peak International Hill Climb (PPIHC) der 4.301 Meter hohe Gipfel des Pikes Peak in den Rocky Mountains, Colorado Springs (USA). Bei der zweitältesten regelmäßigen Rennveranstaltung der Welt, nach dem Rundstrecken-Rennen Indy 500, müssen auf einer Distanz von 19,99 Kilometern insgesamt 156 Kurven und 1.439 Höhenmeter bewältigt werden.

Zehn-Minuten-Marke ist Geschichte

Die Zehn-Minuten-Grenze wurde erst im letzten Jahr vom Japaner Nobuhiro "Monster" Tajima in einem Suzuki SX4-Spezial-Gefährt mit 9:51.278 Minuten unterboten. Allerdings gab es bereits seit Jahren immer weniger unbefestigte Streckenabschnitte. 2012 fand das Pikes Peak-Bergrennen erstmals auf einer komplett asphaltierten Straße statt.

Unter den neuen Bedingungen endete der 90. Pikes Peak International Hill Climb mit einem Weltrekord. Nach 9:46,164 Minuten erreichte der Neuseeländer Rhys Millen bereits den Gipfel. Der 39-Jährige pilotierte einen von seinem Rennteam Rhys Millen Racing umgebautes Hyundai Genesis Coupé, mit dem sein Vater Rod Millen im letzten Jahr den Rekord für Zweiradangetriebene-Fahrzeuge aufgestellt hat.

Pikes Peak-Premiere endet auf dem Podium

Nur 0,017 Sekunden hinter dem Gesamtsieger erreichte der Porsche-Werkspilot Romain Dumas den Gipfel des Pikes Peak. Bei seiner Renn-Premiere in den Rocky Mountains benötigte der Franzose 9:46.181 Minuten für die knapp 20 Kilometer im Porsche 911 GT3 R. Dabei ist Dumas in den drei Trainingssessions nur einzelne Etappen gefahren und erst im Rennen die 156 Kurven am Stück.

Ebenfalls unter zehn Minuten absolvierten die Ducati-Motorradpiloten Carlin Dunne und Greg Tracy die 90. Auflage des legendären Bergrennens. Platz Fünf ging an David Donner in einem D4PPS Turbo von Palatov Motorsport.

Elektroautos dicht hinter den Siegern

Eine erfolgreiche Renn-Premiere kann auch Toyota verbuchen. Bei der ersten Teilnahme von Elektroautos am Pikes Peak-Rennen holte sich der Toyota TMG EV P002 den Klassensieg. Mit einer Zeit von 10:15,380 Minuten fuhr der japanische WRC-Fahrer Fumio Nutahara sogar auf Rang sechs unter den 100 Startern. Angetrieben wird der E-Renner mit Radical-Chasis von zwei Elektormotoren, die zusammen maximal 350 kW leisten und 900 Nm Drehmoment entwickeln. Die Höchstgeschwindigkeit liegt in der Pikes Peak-Abstimmung bei 240 km/h.

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Carsten Rose

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