Offiziell wird die GT3-Version des Nissan GT-R erst im Oktober vorgestellt, doch an diesem Wochenende (27.08.) fuhr das neue GT-Modell bereits sein erstes Rennen. Getarnt als "Testeinsatz", um die Performance das Nissan GT-R GT3 im direkten Vergleich mit der Konkurrenz zu ermitteln, trat der Japaner beim vierten Lauf der Blancpain Endurance Serie an.
Nissan GT-R GT-R überzeugt beim Renn-Debüt
Beim Renn-Debüt des Nissan GT-R GT3 in Magny-Cours bestand das Starterfeld aus 38 Fahrzeugen der Marken Audi, Aston Martin, BMW, Ferrari, Lamborghini, Lotus, McLaren und Porsche. Die erfahrenen Piloten des GT1-GT-R, Richard Westbrook (GB) und David Brabham (AUS), konnten mit den Neuling bereits im Qualifying Startplatz 18 herausfahren. Nach der Renndistanz von drei Stunden, in denen der Japaner 440 Kilometer zurücklegte, landete der Nissan GT-R GT3 bei seiner Premiere auf Platz acht von 35. Der Rennwagen wie ein Uhrwerk gelaufen und lässt sich zudem reifenschonend fahren, sodass kaum Zeitunterschiede zwischen Anfang und Ende der Stints auftraten, resümierten die Fahrer anschließend.
Der neue Rennwagen auf Basis des Nissan GT-R ist eine Gemeinschaftsentwicklung von NISMO (Nissan Motorsports International Co. Ltd.) und JR Motorsports (JRM) aus Großbritannien. Wie bereits seit zwei Jahren der GT1-Ableger soll auch das seriennahe GT3-Fahrzeug interessierten Kunden angeboten werden. Ab 2012 trifft der Japaner dann auf die europäische GT3-Konkurrenz Aston Martin V12 Vantage, Audi R8 LMS, Mclaren MP4-12C, Mercedes SLS AMG und Porsche 911.
In diesem Jahr sind noch weitere Testeinsätze des Nissan GT-R GT3 geplant. Dazu zählt unter anderem das Finale der aus fünf Läufen bestehenden Blancpain Endurance Serie am 9. Oktober 2011 im britischen Silverstone. Dann werden auch weitere Fahrzeugdaten bekannt geben.




