Alles über 24h-Rennen Nürburgring 2014
24h Rennen 2012 Chronologie 15 Bilder Zoom

Status 24h-Rennen Nürburgring 2012 um 17:30: Erste Stunde fordert erste Opfer

Schon in der ersten Stunde des 24h Rennens am Nürburgring mussten einige Top-Autos Federn lassen. Zahlreiche Reifenschäden führten zu teils spektakulären Crashs. Besonders hart traf es den Black Falcon Mercedes SLS von Jeroen Bleekemolen. Nach zehn Runden führt der BMW Z4 von Schubert.

Experten hatten es schon vorher prophezeit: Das 24 Stunden Ausdauerrennen wird in diesem Jahr zu einem Langstrecken-Sprint. Zeit zum Ausruhen gibt es nicht. Schon die Anfangsphase bot den Fans in der Eifel ein Spektakel mit jeder Menge Drama.

Erstes Opfer am Ring war der Schubert BMW Z4 GT3 mit Jörg Müller am Steuer. Von der Pole Position gestartet konnte der Werkspilot seine Führung nur bis zur vierten Runde verteidigen. Dann musste der Hückelhovener seinen GT3-Boliden mit einem Reifenschaden vorzeitig in die Box steuern. Nachdem alle Autos in Runde zehn einmal beim Nachtanken waren, hatte der BMW aber die Spitzenposition wieder inne. Allerdings ist das Werksauto nun in einem anderen Rhythmus als die Konkurrenz, die erst in Runde acht bzw. neun an die Box ging.

BMW nach zehn Runden mit Doppelspitze

Mit Maxime Martin liegt nach den ersten zehn Runden noch ein zweiter BMW Z4 des Marc VDS-Teams direkt im Windschatten des Schubert-Autos. An der Spitze ist das Feld immer noch dicht zusammengeschoben. Auch der Heico-Mercedes mit der Startnummer 66 von Pierre Kaffer befindet sich auf Rang drei mit einer halben Minute Rückstand noch in direkter Schlagdistanz, dicht gefolgt vom Schwester-SLS mit Lance David Arnold am Steuer.

Auf Position fünf folgt ein weiterer Schubert BMW mit Claudia Hürtgen am Steuer. Erst danach kommt mit dem Phoenix R8 LMS von Frank Stippler der erste Audi auf Rang sechs. Den ersten Porsche konnte man sogar erst auf Rang elf finden. Der Wochenspiegel-911er von Richard Lietz konnte den Boxenstopp zwar bis Runde neun herauszögern, fiel beim Nachtanken aber aus den Top Ten.

Mercedes crasht auf der Döttinger Höhe

Für den mitfavorisierten Heico-Mercedes von Jeroen Bleekemolen ist das Rennen wohl nach nicht einmal einer Stunde beendet. Der auf Rang fünf platzierte Niederländer bog bei hoher Geschwindigkeit auf der Döttinger Höhe plötzlich nach links ab und schlug spektakulär in die Leitplanke ein. Die Wiederholung zeigte, dass am SLS GT3 der rechte Hinterreifen geplatzt war.

Während die Bergungsarbeiten im Gange waren, knallte plötzlich auch noch ein Porsche nur wenige Meter von der Unfallstelle entfernt in die Leitplanke. Bis die beiden havarierten Autos entfernt und eine große Ölspur abgebunden war, wurden an der Highspeed-Stelle lange Zeit gelbe Flaggen geschwenkt.

Die Marshalls hatten in den ersten Minuten jede Menge zu tun. Zahlreiche Crashs führten zu viel Dreck und Öl auf der Strecke. Wie Dunlop mittlerweile bestätigte, waren Kleinteile auf der Piste auch der Grund für den Reifenschaden beim Führungs-BMW. Da bei einigen Fahrzeugen auch Yokohama-Pneus zu Unfällen führten, kann die Ursache auch an der Reifenmischung liegen. Denn der erste Stint im Rennen muss mit den Qualifyingreifen gefahren werden, wenn diese Super-Soft sind können die aktuellen Bedingungen den Gummis sehr zusetzen.

Das komplette 24 Stunden von Nürburgring überträgt sportauto.de im Live-Stream.

Tobias Grüner

Foto

Dr. Jürgen Gebhardt
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