WTCC-Rennergebnis Pau/Frankreich 2009: Vierter Sieg für Chevrolet in der Tourenwagen-WM

WTTC Pau 2009

Die Siegesserie von Chevrolet in der Tourenwagen Weltmeisterschaft hält an. Nach dem Doppelsieg in Marrakesch triumphierte das Team auch beim siebten und achten Saisonlauf. Beim ersten Rennen triumphierte Robert Huff, das chaotische zweiten Rennen gewann sein Markenkollege Alain Menu.

Beim ersten Rennen fuhr Robert Huff auf dem 2,760 Kilometer langen Stadtkurs nach 19 Runden in seinem Chevrolet Cruze als erster durchs Ziel. BMW-Pilot Augusto Farfus belegte hinter dem Chevy-Mann mit 0,261 Sekunden Rückstand den zweiten Rang. Dritter wurde BMW-Markenkollege Jörg Müller, der 0,892 Sekunden hinter dem Sieger die Ziellinie überquerte. Schnellster Seat-Fahrer im ersten Rennen wurde Tom Coronel auf Platz acht.

Kollision mit dem Safety-Car

Der Schweizer Alain Menu gewann anschließend den achten Saisonlauf, der wegen mehrerer Unfälle zwei Mal abgebrochen wurde. So kam es bereits in der ersten Kurve zur Kollision und als das Safety-Car auf die Strecke fuhr, konnte der in Führung liegende BMW Privatfahrer Franz Engstler dem Safety-Car nicht mehr ausweichen, das aus der Boxengasse direkt auf die Ideallinie gefahren war. Alle Beteiligten überstanden den Unfall unbeschadet, für das Safety-Car und Engstler war das Rennen jedoch vorbei. So siegte nach 18 gewerteten Runden hatte der Chevrolet-Pilot mit 0,351 Sekunden Vorsprung vor dem erneut zweitplatzierten Farfus im BMW 320si auf. Huff erreichte diesmal den dritten Rang. Gabriele Tarquini fuhr als bester Seat-Pilot auf Position sechs.

Wenig erfolgreich verlief das zweite Rennen für Jörg Müller. Nach P3 im ersten Rennen kam der Hückelhovener beim zweiten Rennen nach einem unverschuldeten Unfall nur auf Platz 18. Anders als der Rheinländer konnte Franz Engstler gar nicht erst beim zweiten Rennen starten. Sein BMW 320si konnte nach einem Crash in der ersten Runde nicht mehr rechtzeitig repariert werden. Im ersten Durchgang holte der Privatfahrer als Siebter zwei WM-Zähler.

Ergebnisse in Pau/Frankreich:
 
WTCC 7. Lauf (19 Runden à 2,760 km):
Robert Huff (Großbritannien) – Chevrolet Cruze 27:10.540 Min.
Augusto Farfus (Brasilien) – BMW 320si + 0,261 Sek.
Jörg Müller (Deutschland) – BMW 320si + 0,892 Sek.
Andy Priaulx (Großbritannien) – BMW 320si + 1,105 Sek.
Sergio Hernandez (Spanien) – BMW 320si + 1,943 Sek.
Franz Engstler (Deutschland) – BMW 320si + 9,544 Sek.
Alain Menu (Schweiz) – Chevrolet Cruze + 9,550 Sek.
Tom Coronel (Niederlande) – Seat Leon + 11,050 Sek.
 
WTCC 8. Lauf (18 Runden à 2,760 km):
Alain Menu (Schweiz) – Chevrolet Cruze 52:22.260 Min.
Augusto Farfus (Brasilien) – BMW 320si + 0,351 Sek.
Robert Huff (Großbritannien) – Chevrolet Cruze + 3,066 Sek.
Andy Priaulx (Großbritannien) – BMW 320si + 3,325 Sek.
Alessandro Zanardi (Italien) – BMW 320si + 16,153 Sek.
Gabriele Tarquini (Italien) – Seat León + 17,728 Sek.
Yvan Muller (Frankreich) – Seat León + 19,686
Eric Cayrolle (Frankreich) – Seat León + 22,425 Sek.

Fahrerwertung nach 8 von 24 Läufen:
Yvan Muller (Frankreich) – Seat León: 45 Pkt.
Augusto Farfus (Brasilien) – BMW 320si: 39 Pkt.
Gabriele Tarquini (Italien) – Seat León: 34 Pkt.
Robert Huff (Großbritannien) – Chevrolet Cruze: 32 Pkt.
Rickard Rydell (Schweden) – Seat León: 30 Pkt.
Andy Priaulx (Großbritannien) – BMW 320si: 26. Pkt.
Jordi Gené (Spaniel) – Seat León: 24 Pkt.
Jörg Müller (Deutschland) – BMW 320si: 20 Pkt.
 
Hersteller-Wertung, nach 8 von 24 Läufen:
Seat – 107 Pkt.
BMW – 91 Pkt.
Chevrolet – 82 Pkt.
Lada – 29 Pkt.

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Christian Gebhardt

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