Mit rasender Geschwindigkeit setzen der Volkswagen-Konzern und Motorsport-Koordinator Wolfgang Dürheimer die Akzente für die Zukunft: Audi darf weiterhin DTM und Le Mans machen, Porsche kehrt 2014 in den Prototypensport zurück, und Volkswagen steigt in die Rallye-WM ein.
Zudem ergeben sich konzerninterne Synergien, die genutzt werden können: Volkswagen hat einen 1.6-Liter-Turbo-Motor für die Rallye-WM entwickelt, der auch bei den Tourenwagen zum Einsatz kommen kann. Dazu kann VW Erfahrungen aus der Schwedischen Tourenwagen-Serie beisteuern, wo die Wolfsburger zwei Erdgas-Sciroccos einsetzen. Seat-Sportchef Jaime Puig wollte die Rückkehr nicht bestätigen, hielt aber fest, dass ein Comeback im Tourenwagensport das von Seat bevorzugte Szenario sei. Dazu müssen die Iberer ein neues Auto nach Super2000-Reglement auf Kiel legen. Nach den Erfahrungen mit dem Leon-Modell werden die Spanier mit Sicherheit auf die Exeo-Limousine umsatteln, die aerodynamisch mehr Potenzial verspricht. Als möglicher Eintrittstermin gilt 2013, das Programm soll auf fünf Jahre ausgelegt sein.
Weitere Hersteller treten in der WM anSeat steht nicht alleine: Volvo verkündet den WM-Einstieg auf der IAA, Ford kommt 2013 mit dem britischen Arena-Team. Mugen entwickelt für Honda einen 1,6-Liter-Turbo-Motor, der im Juni 2012 einsatzbereit sein soll. Die Toyota-Motorsportabteilung in Köln arbeitet ebenfalls an einem solchen Triebwerk, das jedoch primär für einen Einsatz in der Rallye-WM konzipiert wird.





