WTTC Privatiers 2009: Die Privatteams der Touernwagen-WM

Das Privatiers-Team

Was wäre die Tourenwagen-WM ohne die Privatfahrer? Die Hersteller könnten zum Beispiel keine Kundenautos verkaufen. Und die WM wäre ärmer an Geschichten, Sensationen sowie Teams und kultiger Piloten.

Warum ist die Privatfahrer-Wertung - offizieller Name: Yokohama Independents’ Trophy - für die Tourenwagen-WM besonders wichtig?

Erstens wegen der Anzahl der Fahrzeuge: Die drei Kernmarken der WM - BMW, Chevrolet und Seat - stellen 13 Werkswagen im WM-Feld. Ohne die bis zu neun Privatwagen böte das Starterfeld ein kümmerliches Bild.
Zweitens wegen des Sports: Denn die Privatfahrer in der Tourenwagen-WM kämpfen nicht minder verbissen um Platzierungen, Punkte und Pokale wie die Werksfahrer an der Spitze des Feldes.
Drittens ist diese Wertung deshalb wichtig, weil einige wirklich sehr gute Piloten dort antreten, die in den Werksteams bisher (noch) keinen Unterschlupf gefunden haben. Das beste Beispiel ist der letztjährige Sieger der Privatfahrer-Wertung, der Spanier Sergio Hernández, der nach seinem Erfolg mit dem italienischen Proteam von BMW prompt zum Werksfahrer befördert wurde.
 
Privat-Fahrer können für große Sensation sorgen
 
Und zu guter Letzt balgen sich dort kultige Piloten: der Niederländer Tom Coronel beispielsweise, ein pfeilschneller Mann und obendrein ein Darling der Fans. Oder Franz Engstler, der 2009 in Pau fast für die große Sensation gesorgt hätte, wäre er nicht in Führung liegend vom Safety-Car abgeschossen worden. Auch teammäßig sind die Deutschen in der Privatfahrer-WM stark vertreten: So gehört das Wiechers-Team seit Jahren zu den Frontrunnern.

Termine WTCC 2009
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Marcus  Schurig

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