IDC-Auftakt: Favorit Vlasblom holt 1. Sieg 2008

+++UPDATE+++ Videos Warmup und Twin-Battle online. +++ Paul Vlasblom hat sich vor Yves Faber und Remmo Niezen den ersten Sieg beim Auftakt der IDC am Samstag (10.5.) in Hockenheim gesichert. In den erstmalig ausgetragenen Klassen Driver und Expert erringen der Deutsche Andreas Dipolder sowie der Schweizer Marc Fleury im Patt mit dem Franzosen Franck Lagalice erste Lorbeeren.

IDC-Pro: Das Finale

Der Holländer Paul Vlasblom in seinem 380 PS starken BMW 3er Touring setzte sich im Finallauf souverän gegen Yves Faber in seinem Ford Mustang mit 6:4 und 10:0 durch, nachdem er bereits im spannenden Halbfinale nach drei Läufen Remmo Niezen aus dem Rennen warf. Der amtierende Meister konnte sich dafür im kleinen Finale gegen Kees Kok behaupten.

Als Neuling in der Pro-Klasse startete Sport auto-Mitarbeiter Uwe Sener nach Qualifikation bei der IDC Pro Search Ende März zu seinem ersten Lauf. Sener trat im redaktionseigenen BMW E36 328i Kompressor, bekannt durch das sport auto Tuning Spezial, an. Er erreichte zum Schluss einen guten Rang neun.

Als Gewinner der Expert-Klasse konnten die Pros mit Marc Fleury außerdem den ersten Aufsteiger der Saison begrüßen, Mitgewinner Franck Lagalice verzichtete auf eine Teilnahme.

IDC-Pro: Die Vorläufe

Remmo Niezen, Gesamtdritter, lieferte einen nahezu perfekten Vorrundenlauf mit 97 von 100 möglichen Zählern ab, während sich Paul Vlasblom noch mit Rang fünf begnügen musste. Publikumsliebling Jochen Reich im neu aufgebauten Opel Commodore V8 lag zu diesem Zeitpunkt auf Rang zehn. Das Fahrzeug wurde erst in der Nacht zuvor fertig - zur Freude des Publikums gehörte die Abgasanlage zu den unfertigen Bauteilen, womit Reich zumindest in der Kategorie Schalldruck die unangefochtene Nummer eins war.

Seit diesem Jahr zählen die Einzelläufe nur als Vorrunde, die besten 16 Fahrer kämpfen in der sogenannten Twin-Battle anschließend im K.O.-Verfahren um die Meisterschaftspunkte. Die neuen Klassen Driver und Expert beschränken sich auf Einzelläufe im Kampf um die Meisterschaftsplatzierungen.

"Nasenbohrer gibt es bei der Internationalen Drift Challenge nicht"

Sören Rehmann, Mitorganisator der IDC brachte die Qualität der beiden neuen Klassen anschaulich auf den Punkt: "Nasenbohrer gibt es bei der Internationalen Drift Challenge nicht". Die Teilnehmer der Driver- und Expert-Klasse bestätigten dessen Aussage bereits im Freitags-Training mit sauberen Drifts durch die Sachs- und die sich anschließende S-Kurve in Richtung Senke.

Die Läufe der Driver und Expert-Fahrer fanden schließlich am Freitag gegen 14:00 Uhr statt. Andreas Dipolder setzte sich mit 69 von 75 möglichen Punkten uneinholbar auf Platz eins, gefolgt von Benno Frieden (67 Punkte) und Felix Aretz (63 Punkte).

Marc Fleury, der unter anderem durch seine im Drift gefahrenen Bergrennen Berühmtheit erlangte, zeigte mit 75, 74 und 75 von jeweils 85 erreichbaren Punkten konstante Leistung. Jedoch musste er sich den ersten Platz mit dem Franzosen Franck Lagalice teilen, der im zweiten Versuch ebenfalls auf 75 Zähler kam. Der Pole Dariusz Matyjaszek komplettierte das Trio mit erreichten 73 Punkten.

Endergebnis Driver
Endergebnis Expert
Ergebnis Vorrunde Pro
Ergebnis Twin Battle Pro
Endergebnis Pro

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Sven Mülller

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