Das 24h-Rennen 2007 begann äußerst kurios: Eine fast zweistündige Startverschiebung wegen unwetterartiger Niederschläge verdammte Fahrer, Teams und Fans zum Warten. Um 16.51 Uhr erfolgte endlich der Rennstart. Kissling-Pilot Hannu Luostarinen nahm das Rennen im Opel Astra GTC bei nasser Strecke mit Regenreifen auf und wuselte sich schnell nach vorne. Bereits nach fünf Rennrunden kam der Finne zur Box, um die Regenreifen gegen Trockenreifen zu tauschen und einen weiteren vollen Zehn-Runden-Stint in Angriff zu nehmen.
Die Rundenzeiten liegen bei rund 10 Minuten
Der Kissling-Stammpilot aus Finnland nutzte seine große Routine und Erfahrung, um das Auto in die Top 25 zu fahren. Das ist umso erstaunlicher, wenn man bedenkt, dass der Opel Astra über gerade einmal 300 PS und Frontantrieb verfügt. Luostarinen konnte also bereits im Start-Turn viele leistungsstärkere Fahrzeuge hinter sich lassen.
Ich übernahm dann den orange farbigen Astra gegen 19.00 Uhr und konnte den Erfolgstrend stabilisieren. Mit konstanten Rundenzeiten von um zehn Minuten gelang der Sprung in die Top 20. In der Klasse der Turbo aufgeladenen Fahrzeuge bis zwei Liter Hubraum liegt der Astra weiterhin knapp hinter dem Golf GTI-Werkswagen von Volkswagen Motorsport. Noch ist aber alles möglich. Der Astra schnurrt wie ein Kätzchen und es gibt nur geringfügige Balanceverschiebungen in Richtung Untersteuern während der Zehn-Runden-Turns, das ermöglicht extrem konstante Rundenzeiten. Jetzt gilt es erstmal die Nacht zu überstehen. Bis morgen früh.






