Ferrari 599 GTB Fiorano im Test auf der Nordschleife
Ferrari Gran Turismo mit Enzo-Genen
Supertest-Fazit
- 62 max 70 Punkte
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Fahrspaß: 9
Alltagstauglichkeit: 7
maximal je 10 Punkte, subjektive Bewertung des Autors, zählt nicht zum Endergebnis Man muss kein von der Historie,den Siegen und vom Nimbus der Marke benebelter Ferraristi sein, um dem betörenden Reiz dieses wuchtig erscheinenden Coupés zu erliegen. Wie es sich für eine der seltenen Preziosen aus Maranello gehört, hat der Motor eine derart prägende Wirkung aufs Gemüt, dass man süchtig nach ihm werden könnte. Schon der Klang im Leerlauf stellt die Härchen auf. Dies gilt erst recht, wenn der imposante Zwölfzylinder auf Höchstdrehzahl gebracht wird. In Kombination mit der automatisierten F1-Schaltung haben wir es mit einer der reizvollsten und überzeugendsten Antriebseinheiten überhaupt zu tun. Bei alldem ist der Fiorano alles andere als eine kapriziöse Diva. Im Alltag weit gehend frei von Komplikationen, legt der 599 GTB Fiorano auch am Limit eine Umgänglichkeit an den Tag, die in dieser Leistungsklasse gewiss nicht selbstverständlich ist. Darüber hinaus kann er sich durch seinen auf die alltäglichen Bedürfnisse abgestimmten Fahrkomfort problemlos zusätzliche Freunde schaffen – wenngleich der Interessentenkreis infolge der doch recht kühnen Preispolitik mit einiger Sicherheit begrenzt sein dürfte.





