KTM X-Bow im Supertest auf der Rennstrecke
Radikales Konzept fährt auf GT3-Niveau
Supertest-Fazit
- 62 max 70 Punkte
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Fahrspaß: 10
Alltagstauglichkeit: 1
maximal je 10 Punkte, subjektive Bewertung des Autors, zählt nicht zum Endergebnis Schön, dass es so etwas gibt. Das erste, vom erfolgverwöhnten österreichischen Motorradhersteller KTM auf die Räder gestellte Auto ist ein konzeptionell radikales, technisch hochwertiges Sportgerät ohne Anspruch auf die Akzeptanz der breiten Masse. Weniger für Nonkonformisten als vielmehr ein extrem leichter Zweisitzer für glühende Sportfanatiker, die sich beim Ausloten des fahrdynamisch Machbaren selbst in den Mittelpunkt stellen wollen - ohne Netz und doppelten Boden, aber mit aktueller Renntechnik. Die Philosophie dahinter ist in der Motorradszene nicht unbekannt: Der Verzicht auf alle Elektronik und mithin die Konzentration auf das Wesentliche sollen helfen, die ursprünglichen Aspekte der Fahrfreude neu herauszuarbeiten. Dabei ist es beileibe nicht so, dass KTM die sicherheitsbetonte Klaviatur nicht beherrschen würde - man will sie nur nicht spielen: keinen weichgespülten Pseudosportler bauen, sondern eine automobile Hardcore-Alternative offerieren, die die praktischen Aspekte in den Hintergrund verbannt und das Lustprinzip an erste Stelle rückt.





