Die Vorbereitungen für die 1985er Ausgabe des Kalenders verzögerten sich durch den plötzlichen Tod des Generaldirektors von Pirelli, Massimo Moro. Dennoch gelang es Art Director Martyn Walsh seine Idee umzusetzen, eine Modevorführung möglichst realistisch abzubilden.
Der fast siebzigjährige Mode-Fotograf Norman Parkinson sieht in der Produktion des Kalenders eine Art "Feuerprobe". Das Hauptaugenmerk liegt auf der Kleidung und den Accessoires, wobei das Reifenprofil nicht außer Acht gelassen werden darf. Zwölf Londoner Designer wurden beauftragt, eine Kollektion aus Kleidung, Accessoires, Schals und Schuhen zu gestalten, die Eleganz und Exklusivität ausstrahlen. Um die Kosten dennoch im Rahmen zu halten, wurden die Assembly Rooms in Edinburgh als Foto-Location gewählt. Die Models sind Anna Andersen, Iman, Cecilia, Lena und Sherry.
Erotik soll das Verlangen steigern
Parkinson liebt Bilder, die eine zarte Erotik übermitteln, indem sie etwas Verhüllen und dadurch das Verlangen steigern, statt alles aufzudecken. Die Zeitung Sunday Times schreibt dem Fotografen einen großen Anteil daran zu, den Kalender auf der gesellschaftlichen Leiter ein paar Stufen nach oben gebracht zu haben. Dennoch sind die Verantwortlichen von Pirelli in Milano weiterhin nicht von dem Kalender als Aushängeschild begeistert.
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