Seit Jahren ist Reifenhersteller Continental Partner der Perfektionstrainings. Und seit Jahren fährt kaum ein Teilnehmer Conti-Reifen. So kann das nicht weitergehen, beschloss der bei Conti für das Tuning-Geschäft verantwortliche Reifen-Experte Henry Siemons und bat Porsche-Veredler Techart, BMW-Spezialist AC Schnitzer und sport auto um Mithilfe.
Ein Event-Reifen sollte her, mit ähnlich gutem, wenn nicht besserem Trockengripverhalten wie ein herkömmlicher Sportreifen und deutlich konzilianterem Verhalten auf nassem Untergrund. Den Klassenprimus Michelin stets im Blick machte sich das Hannoveraner Entwicklungsteam vor rund zwei Jahren ans Werk (Hier kommen Sie zu Reifenentwicklung-Teil 1: Technik-Projekt Eventreifen).
Reifen wird beim Perfektionstraining auf der Nordschleife präsentiert
In regelmäßigen Abständen wurden die Experten aus Tuning und Fachpresse zu Rate gezogen. Anfang Juni stellte sich der Neuling mit dem griffigen Namen ForceContact dann den Teilnehmern des sport auto-Perfektionstrainings.
Vergleichstest auf dem Hockenheimring
Der Hardcore-Test in Form des direkten Vergleichs zum selbst ernannten Konkurrenten folgte in Hockenheim. sport auto-Chef Horst von Saurma fuhr sowohl den Michelin Pilot Sport Cup+ als auch den Conti ForceContact in identischen Formaten auf je zwei Autos - einem TechArt-Porsche 911 Carrera S und einem bei AC Schnitzer scharf gemachten BMW M3. Beide Autos waren mit den Conti-Pneus einfacher zu fahren und schneller: Der Elfer machte auf den Contis sieben, der M3 acht Zehntelsekunden gut - wie Sie in der Fotoshow sehen können.










