FAB Design, die ihre auffälligen Modelle überwiegend in den Nahen Osten verschiffen, haben sich aktuell den Porsche Panamera vorgenommen. Wie von allen anderen Kreationen sollen auch vom Porsche-Viertürer maximal 15 Fahrzeuge entstehen.
Dicke Backen aus Kohlefaser
Geprägt wird der Panamera-Umbau durch sein deutlich in die Breite gegangenes Karosseriekleid. Das Wide-Body-Kit ist natürlich aus Kohlefaserlaminat gefertigt und lässt dem Porsche vorn und hinten breite Kotflügelbacken wachsen. Daran angepasst präsentieren sich die Front- und Heckschürzen mit mächtigen Be- und Entlüftungsschächten. Hinten wurde zudem ein großzügig dimensionierter Diffusor eingepasst, der die Sportauspuffanlage mit seinen drei trapezförmigen Endrohren zentral aufnimmt. Die neu geformten Seitenschweller sorgen für eine harmonische Verbindung zwischen den Kotflügelauswüchsen vorn und hinten.
Um mehr Abtrieb an der Hinterachse zu generieren, setzt FAB auf einen Dachkantenspoiler, der die Anströmung des neuen, großen, einteiligen Heckspoilers optimieren soll.
700 PS für nachhaltigen Vorwärtsdrang
Weil die FAB-Kundschaft nicht nur nach einem auffälligen Äußeren verlangt, wurde auch unter der Motorhaube kräftig nachgelegt. Auf Basis des 4,8 Liter-Turbo-V8 mit 500 PS kitzeln die Ingenieure aus Mellingen bis zu 700 PS aus dem Panamera. Diesen entgegen stellt sich ein üppig dimensionierte Sportbremsanlage, die sich hinter den dreiteiligen, 22 Zoll großen Leichtmetallrädern breit macht. Abwärts geht es für den Panamera durch ein Tieferlegungsmodul, das den Viertürer um 20 Millimeter absenkt.
Wie weit sich der Kontostand reduziert, wenn man bei FAB einen solchen Panamera bestellt, darüber hüllen sich die Schweizer in Schweigen. Und Kunden aus dem Nahen Osten müssen sich darüber in der Regel eh keine Gedanken machen.







