Für die sprunghafte Leistungsentwicklung sorgt Vorzeige-Tuner Abt aus Kempten: Mit 700 PS gegenüber den 580 Serien-PS legt der Kicherer-Audi deutlich zu, und auch das Drehmoment versetzt Fahrer wie Passagiere in großes Staunen: 780 Nm bieten jederzeit genügend Kraft für zügige Zwischenspurts.
Weil die äußere Form bei so viel Leistungsentfaltung nicht zurückstehen darf, hat die Kicherer-Mannschaft aus Stockach am Bodensee Einzelkomponenten entworfen, die jegliche Dezenz des ohnehin schon auffälligen Serien-RS6 eliminiert. 22 Zoll große Felgen füllen die Radhäuser bis auf ein Minimum aus und sorgen für einen aggressiven Look. Die damit gewachsene Reifenbreite unterstützt das mit Sportfedern um 25 Millimeter tiefer gelegte Fahrwerk bei der Suche nach mehr Bodenhaftung ganz erheblich.
Sportlicher Kick
Aber es sind die Anbauteile aus Kohlefaser, die dem Kicherer-Audi RS6 so etwas wie einen sportlichen Kick geben. Eine Frontlippe mit Flap, ein dazu gehöriger Heckdiffusor oder auch die Schalen für die Außenspiegel prägen den Carbon- Look, der durch die zweifarbige Lackierung noch prägnant unterstützt wird.
Die Fahrleistungen des Sportgeräts im Kombiformat sind atemberaubend: Das Aggregat der Meistertuner um Hans-Jürgen Abt lässt den RS6 auf 100 km/h in nur 4,3 Sekunden sprinten. Tempo 200 erreicht der Über-Kombi nach rund 13,0 Sekunden. Und die Höchstgeschwindigkeit liegt nach dem Chip-Tuning bei Tempo 280.
Wer möchte, kann seinem RS6 auch noch eine vierflutige Sportauspuffanlage aus dem Motorraum in Richtung Heck wachsen lassen. Das Teil aus Edelstahl verbessert nicht nur die Leistung, sondern sorgt auch für einen nach Aufmerksamkeit rufenden Sound.







