Für das Mehr an Sportlichkeit hat sich die Tuning-Schmiede Mansory der Motorelektronik angenommen. In Verbindung mit einer Sportabgasanlage entwickelt der Rolls-Royce statt 570 PS satte 638 PS. Das maximale Drehmoment schraubt der Tuner von 780 auf 860 Nm. Den Spurt von Null auf 100 km/h soll der White Ghost in 4,5 Sekunden schaffen - 0,4 Sekunden schneller als die Serienversion. Erst bei 290 km/h soll Schluss sein mit der Beschleunigungsarie.
Rolls-Royce Ghost mit optischem Tuning
Doch ein Rolls wird auch nach dem Tuning nicht unbedingt an der Leistung gemessen, der muss Eleganz und Noblesse versprühen. Das soll dem White Ghost dank breiterer Räder (265/35 vorne und 295/30 hinten) sowie einer Lackierung in Matt-Weiß gelingen. Außerdem wurde die Frontschürze des Rolls-Royce Ghost überarbeitet und mit Tagfahrlichtern versehen. Rückspiegel, Heckspoiler und -Schürze mit dem angedeuteten Diffusor sowie die doppelflutigen Endrohre tun ihr Übriges.
Auch der Innenraum will eine "Oase des Luxus" sein, so Tuner Mansory. Daher wurde das Interieur in Leder mit karogesteppten Ornamenten gehalten. Himmel und Armaturenträger sind mit Alcantara bespannt und der Fahrer beziehungsweise Chauffeur greift in ein Sportlenkrad und schaut auf Bambusholzintarsien, während LED in Sitzen, Türverkleidungen und Armaturenbrett ein "angenehm weiches Licht erzeugen." Der Umbau zum White Ghost Limited kostet ab 119.800 Euro.







