Wenn es um die Veredelung von hubraumstarken US-Cars geht, lässt sich Karl Geiger nicht lumpen: Auch dem Hummer-Triebwerk im H2, dass serienmäßig schon 330 PS leistet, entlockt der Münchner mit Hilfe eines Kompressors satte 547 PS bei 5.900/min und ein maximales Drehmoment von 763 Nm.
Damit soll der kaffeebraune Monster-Hummer den Sprint von Null auf 100 km/h in knapp unter sieben Sekunden bewältigen (Serie: 9,9 Sekunden), die Höchstgeschwindigkeit von 160 auf 228 km/h erhöht werden.
Chromfelgen, Sportauspuff und Brembo-Bremsen
Und als ob ein Hummer H2 nicht schon von Haus aus durch seine eigenwillige Optik und den brachialen V8-Sound auffallen würde, verpasst der Tuner dem H2 Latte Macciatto eine hauseigene Sportauspuffanlage aus Edelstahl.
Abgerundet werden die Tuning-Maßnahmen durch gigantische 30-Zoll-Chromfelgen mit Reifen der Dimension 315/30 und eine Brembo-Bremsanlage. Das Fahrwerk erhielt verstärkte Stabilisatoren, Hinterachsstreben und einstellbare Sportstoßdämpfer inklusive Tieferlegung.
Leder und Alcantara im Innenraum
Die Innenausstattung wurde um eine zweifarbige Sonderlederausstattung, ein Pioneer-Soundsystem inklusive Navigation, ein Deckenmonitor inklusive DVD-Laufwerk und eine Rückfahrkamera im Innenspiegel ergänzt. Darüber hinaus wurden insgesamt 400 Kleinteile mit Klavierlack veredelt und der Großteil der Farben des Interieurs auf die braune Außenlackierung abgestimmt. Das extravagante Modell steht für 181.000 Euro in der Preisliste.







