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BMW M Prototypen: Die One Hit Wonder der M GmbH

Nicht jeder Entwurf der M GmbH hat es in die Serienfertigung geschafft. Fünf Fingerübungen blieben im Laufe der Jahre im Verborgenen, darunter schräge Typen, aber auch welche, die eigentlich eine Freigabe verdient hätten.

Fünf Typen mit dem gleichen Schicksal: Sie sind Einzelstücke und damit verdammt, ihr Dasein in der Mottenkiste zu verbringen. Da kann den mehr oder weniger heimlichen, unfruchtbaren M-Entwicklungen ein bisschen Frischluft und Bewegung nicht schaden.

Wie dem ersten, einzigen und wohl auch letzten M5 Cabrio, das im Frühjahr 1988 auf Basis des E34 entsteht. Die im Schulterschluss mit den Cabrio-Spezialisten von Baur geschaffene Kreation soll noch im selben Jahr auf dem Genfer Automobilsalon für Furore sorgen. Die Reise in die Schweiz tritt der 315 PS starke Viersitzer mit Stoffverdeck jedoch nie an.

BMW X5 M gab es 1999 schon mal

1992 läuft bei der BMW AG das Projekt Z3 an. Innerhalb der BMW Group wird hierfür ein Designwettbewerb ausgeschrieben, an dem sich auch die Gestalter der M GmbH beteiligen. Sie feilen, formen und schleifen eine etwas verwegen anmutende Kunststoffhaut über einen ursprünglichen Z1. Die versenkbaren Türen entfallen, der Kofferraum ist nur angedeutet. Fahrbar ist die Roadster-Studie zwar, aber die Produktionsbänder fahren für sie nicht an.

Auch nicht für einen Power-SUV der ersten Stunde. 1999 gab es den X5 M schon mal - ein Mal. Heckantrieb und der 400 PS starke V8 aus dem M5 sorgen für akustisches und fahrdynamisches Feuer. Geschaltet wird etwas ruppig per SMG. Ein grünes Licht schaltet der Vorstand nicht - noch nicht, wie wir jetzt wissen.

BMW M3 Touring seltsamerweise ohne Serienchance

Warum der M3 Touring im Jahr 2000 nicht gebaut wird, wissen hingegen nur die Marketingstrategen. Sie räumen einem M als Kombi per se wenig Verkaufschancen ein. Dabei ist der schnelle Laster nicht nur aufgrund seiner pfiffigen Leder-Kombination Hingucker auf manchen Messen, sondern durchläuft sogar als Prototyp die komplette Produktionsstraße im Werk Regensburg.

Tatsächlich Freilauf genießt jedoch nur einer dieses elitären Quintetts: der M3 Pickup. Vorne 420 PS unter der Haube, hinten eine mit Riffelblech vertäfelte Ladefläche, dazwischen ein abnehmbares Kunststoffdach - fertig ist der offizielle Werkstattwagen der M GmbH, die ihren E30 Pickup nun also einmotten kann.

Jochen Übler

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Ingolf Pompe
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