Maserati will Absatz verachtfachen
Ziel sind 50.000 Fahrzeuge pro Jahr

Eine kräftige Absatzbelebung verspricht sich der italienische Sportwagenhersteller Maserati von seinen drei neuen Modellen, die bis 2014 auf den Markt kommen werden.

Erlkönig Maserati Quattroporte
Foto: SB-Medien

Maserati-Chef Harald Wester geht allein beim für 2014 geplanten kleinen Quattroporte von Absatzzahlen von bis zu 30.000 Fahrzeugen pro Jahr aus. Wester sagte auto motor und sport, er plane nach 2014 Verkaufzahlen von bis zu 50.000 Fahrzeugen pro Jahr bei Maserati. Das wäre eine Verachtfachung des aktuellen Absatzes, der 2011 bei 6.200 Fahrzeugen lag.

Neuer Maserati Quattroporte mit Allrad und möglicherweise auch Diesel

"Klar, dass man sagt: die spinnen. Die investieren eine Milliarde Euro und träumen davon, mit Maserati von 6.000 auf über 50.000 Einheiten zu kommen", so Wester, der sicher ist, das Absatzziel zu erreichen. "Wir reden hier nicht mehr von exotischen Produkten, die man als Viertauto fährt. Viele unserer Kunden fahren im Quattroporte 50.000 Kilometer pro Jahr", so Wester. "Die Märkte sind da. Die Kunden auch."

Schon von der nächsten Generation des großen Quattroporte, der 2013 kommt, verspricht sich Wester ein Absatzplus von bis zu 50 Prozent. "In den besten Jahren lagen wir bei 6.000 Modellen. Mit dem Neuen wollen wir durchschnittlich zwischen 8.000 und 9.000 pro Jahr absetzen." Der neue Quattroporte, der größer wird als sein Vorgänger und trotzdem 150 Kilogramm abspeckt, bekommt laut Wester Allradantrieb und eine Achtgang-Automatik von ZF. Der neue Sechszylinder-Biturbo leistet mehr als 450 PS, verbraucht aber 25 bis 30 Prozent weniger als sein Vorgänger. Der Achtzylinder leistet mehr als 500 PS. Ein Zwölfzylinder sei nicht geplant. Allerdings kann sich Wester auch einen Diesel-Motor im Quattroporte vorstellen. "Der Dieselanteil liegt auch bei sportlichen Marken in manchen Märkten bei über zwei Drittel."

Einen Quantensprung erwartet Wester vom kleinen Quattroporte, der 2014 auf den Markt kommt und die Sportversionen des BMW Fünfer und der Mercedes E-Klasse angreifen soll. Zunächst sei nur an eine Limousine gedacht, "denn die sind weltweit gefragt". Zwischen 25.000 und 30.000 kleine Quattroporte will Wester pro Jahr absetzen.

Schließlich will Wester im dritten Quartal 2014 den Maserati-SUV mit dem Projektnamen Kubang bringen, der bei einem Preis von unter 100.000 Euro besonders Kunden des Porsche Cayenne ansprechen soll. Gebaut werden wird das Auto in den USA.

Unsere Highlights