Audi E-Tron Spyder in Paris

Audi gibt Ausblick auf R4 Cabrio

Audi Etron Spyder

Mit dem Audi E-Tron Spyder gibt der Ingolstädter Hersteller auf dem Pariser Automobilsalon einen Ausblick auf einen kleinen Bruder des Supersportwagens R8, der voraussichtlich den Namen R4 tragen wird.

Auf Basis der geschlossenen Studie, die schon im Januar 2010 auf der Detroit Motor Show gezeigt wurde, entwickelte Audi nun für die Mondiale de l'Automobile eine offene Version. Der Audi E-Tron Spyder ist 4,06 Meter lang, 1,81 Meter breit und nur 1,11 Meter hoch. Wie schon das geschlossene Modell aus Detroit zeigt sich auch das Cabrio sehr puristisch geformt mit wenig herausmodellierten Linien.

V6-Biturbo-TDI und zwei E-Motoren

Angetrieben wird der zweisitzige Audi E-Tron Spyder von einem doppelt aufgeladenen V6-Turbodiesel, der seinen Platz als Mittelmotor auf der Hinterachse findet. Unterstützt wird der TDI von zwei Elektromotoren, die an der Vorderachse ihre Kraft entfalten. Der so gewährleistete Allradantrieb setzt auf Torque Vectoring für eine optimale Momentverteilung auf alle vier Räder.

Eingebettet sind die Motoren in einen Alu-Space-Frame. Zahlreiche Aerodynamikelemente und die Motorhaube sind aus Karbon gefertigt. Die Karosserie des E-Tron Spyder nimmt klar Bezug auf den Audi R8. Der Radstand des E-tron Spyder liegt mit 2,43 Meter um 22 Zentimeter unter dem des großen Bruders.

Karbon als Stilmittel

Die stark geneigte Windschutzscheibe des Audi E-Tron geht nahtlos in die rahmenlosen Seitenscheiben über. Sämtliche Beleuchtungselemente sind in LED-Technik ausgeführt. Über dem Kühlermaul befindet sich die Ladeklappe, denn der E-Tron Spyder ist als Plug-In-Hybrid ausgelegt. Markant sind auch die 20 Zoll großen Räder, die aus 66 Einzelkomponenten aus Aluminium und Kohlefaser gefertigt sind. Zudem setzen Karbonapplikationen überall auf der Karosserie sportliche Akzente. Ein weiterer Hingucker ist der offenliegende TDI im Heck. Davor verdecken zwei Hutzen die ausfahrbaren Überrollbügel.

Komplett reduziert gibt sich der Innenraum des Audi E-Tron Spyder. Als einzige Bedienelemente präsentieren sich das Steuerelement für das MMI und der ausfahrbare Wählhebel. Zwischen zwei Rundinstrumenten macht sich ein Multifunktionsdisplay breit. Ein berührungsempfndliches Feld auf dem Lenkrad dient zur Steuerung. Die Passagiere nehmen auf Leichtbauschalensitzen Platz.

Sportwagen auf dem Autosalon Paris 2010
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Ulrich Baumann

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