Sieger 24h-Rennen Nürburgring: Die Könige des Langstreckenrennens

24h-Rennen Nürburgring 2012

Das 24h-Rennen auf dem Nürburgring gilt heutzutage als die größte deutsche Motorsportveranstaltung mit den meisten teilnehmenden Startern - rund 200 Rennwagen - und den meisten Zuschauern: über 200.000 Fans pilgern jedes Jahr in die Eifel. Das Rennen wird 2013 zum 41 Mal ausgetragen: nur wenige andere deutsche Rennsportveranstaltungen können auf eine derart lange Historie zurückblicken.

In den ersten 25 Jahren hatte der Kult-Event in der Eifel überwiegend regionale und nationale Bedeutung. Nur Jubeljahre traten mal Werksteams mit prominenten Piloten in der Eifel an, wie beispielsweise BMW zu Beginn der 90er Jahre mit dem M3 aus der DTM. Außerdem wurden immer viele ausländische Starter von der Aussicht angelockt, ein 24 Stunden langes Rennen auf der legendären und berüchtigten Nordschleife des Nürburgrings zu bestreiten. Doch auf die guten Jahre folgten meist prompt wieder magere Jahre mit einem dünnen Starterfeld und nachlassenden Zuschauerzahlen.

Seit 1999 siegen die Profi-Teams am Ring

Erst seit Ende der 90er Jahre setzte ein Professionalisierungsschub ein, der dazu führte, dass heute nur noch die werksunterstützten Teams eine realistische Chance auf den Gesamtsieg beim 24h-Rennen haben. Ein Grund für die Trendwende: Peter Geishecker, der Vorstandvorsitzende der Wige Media AG, übernahm Ende der 90er Jahre vom Veranstalter ADAC Nordrhein die Vermarktungsrechte für das 24h-Rennen. Geishecker gelang es, durch eine Flexibilisierung des Technik-Reglements und eine zielgenaue Vermarktung des Kult-Events, die Automobilhersteller zu Einsätzen auf der Nordschleife zu bewegen.
 
Ein Blick in die Siegerstatistik belegt diesen Trend: seit 1999 kegeln nur noch renommierte Profi-Rennteams die Siege am Ring untereinander aus. Drei Mal siegte das Zakspeed-Team mit einer Dodge Viper nach GT2-Reglement, 2003 schaffte Opel mit dem DTM Astra V8 Coupé den Sieg am Nürburgring. BMW konnte mit dem werksunterstützten Schnitzer-Team und dem M3 GTR aus der American Le Mans Serie in den Jahren 2004 und 2005 triumphieren. Seit 2006 dominiert die Marke Porsche das Renn-Geschehen am Nürburgring: das werksunterstützte Team der Ring-Legende Olaf Manthey schaffte mit einem Porsche 911 GT3 RSR den Hattrick und durfte daher 2008 den Siegerpokal für immer mit nach Hause nehmen. 2013 trug sich schließlich auch Audi in die Siegerlisten ein.

Die erfolgreichsten Marken beim 24h-Rennen am Nürburgring
Kommentare
Bild vergrößern

Autoren: ,

Kommentare
Anzeige
Thema
24h-Rennen Nürburgring 2013: Weitere Artikel zu diesem Thema
Kuriose Patzer beim 24h-Rennen: Dumm gelaufen in der Grünen Hölle

Das 24h-Rennen liefert stets schöne Anekdoten. Besonders spannend sind Geschichten, in denen es um kuriose Unfälle geht.

24h-Nürburgring, Impressionen Historie
Graffitis 24h Nürburgring 2013: Die skurrilsten Nordschleifen-Malereien

Beim 24h-Rennen verwandeln die Fans die Nordschleife traditionell in eine Leinwand. Wir haben die Fotos der Kunstwerke.

24h Nürburgring 2013 - Graffiti
Newsletter
Top Artikel
24h-Rennen Nürburgring 2013: Eifel-Sause am Pfingswochenende

Zeitplan + Der Countdown zum 24h-Rennen am Nürburgring (17. bis 20. Mai 2013) läuft. Hier können Sie sich vorab informieren.

24h-Rennen Nürburgring 2012
Schumacher beim 24h-Rennen: Im F1-Renner über die Nordschleife

Im Rahmen des 24h-Rennens wird Michael Schumacher eine Runde über die Nordschleife drehen - in einem modernen Formel 1-Renner.

Schumacher  Rosberg W196
Aktuelle Ausgabe
sport auto 06/2013
Neues Heft sport auto 06/2013
4WheelFun
Dartz Black Snake: Russen-Luxus auf Mercedes-Basis

Der lettische Tuner Dartz hat was neues: Die extravagante Firma baut ein Super-Luxus-SUV auf Basis des Mercedes GL 63 AMG.

Russen-Luxus auf Mercedes-Basis
Motor Klassik
Indianapolis Oerlikon: Schweizer Steilvorlage

Eine 100 Jahre alte Radrennbahn im Zürcher Quartier Oerlikon beschert bombastisches Indy-500-Flair mitten in Europa.

Schweizer Steilvorlage
Auto Motor und Sport
GP Monaco 2013 (Training 3): Crashfestival in Monte Carlo

Das Abschlusstraining zum GP Monaco wurde zum Crashfestival. Felipe Massa, Adrian Sutil und Romain Grosjean flogen ab.

Crashfestival in Monte Carlo
Alle Autos von A-Z
  • Loading...
  • Loading...