Artega GT im Supertest: Wie schlägt sich der deutsche Lotus?
Supertest-Fazit
- 60 max 70 Punkte
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Fahrspaß: 9
Alltagstauglichkeit: 7
maximal je 10 Punkte, subjektive Bewertung des Autors, zählt nicht zum Endergebnis Angesichts des eindrucksvollen Zahlenwerks, mit dem sich der Artega GT im Supertest präsentiert, ist ihm der Respekt in der Sportfahrer-Szene sicher. Wer hätte es für möglich gehalten, dass ein Newcomer aus Delbrück mit so einem Temperament aufwartet und es dabei nicht unterlässt, auch diesseits des Grenzbereichs nachhaltige Fahrfreude zu vermitteln? Nur schnell um den Rennkurs brettern und dabei der Konkurrenz ein Schnippchen schlagen - das ist nur eine Seite der Medaille. Die andere: Dennoch mit konzeptionellen Zugeständnissen und gepflegten Umgangsformen überzeugen. Wenn auch alles andere als avantgardistisch konzeptioniert, so offenbart der Artega GT in seiner Zusammensetzung doch ein Stück Genialität: Ein leichtes Alu-Chassis, eine schnittige Kunststoff-Karosserie und Großserien-Technik aus dem VW-Konzern sind attraktiv und unverwechselbar zusammengefügt. Die Alleinstellungsmerkmale des Artega sind damit unübersichtlich. Dass dies auch hinsichtlich einiger Schwachpunkte gilt, ist betrüblich, aber technisch keineswegs zementiert.




