sport auto durfte exklusiv Cockpitluft im GT-Renner von a-workx/Wieth Racing schnuppern. „Das Auto ist definitiv einfacher zu fahren als ein Cup-Porsche“, gibt Stammfahrer Niclas Kentenich dem sport auto-Gastpiloten mit auf den Weg.
Recht hat der GT Masters-Teamkollege von Sebastian Asch. Dank verschiedener elektronischer Fahrhilfen fällt die Eingewöhnungsphase im rund 480 PS starken GT3 R mit Sechszylinder-Boxer und vier Liter Hubraum deutlich kürzer aus als in den Markenpokalrennwagen aus dem Porsche Carrera Cup. Dort kämpfen die Teilnehmer ohne Elektronik.
Mit fein abgestimmtem Renn-ABS ermöglicht der GT3 R späte Bremspunkte.
Ideal für Nachwuchsfahrer und Semiprofis: Der R verlangt beim Runterschalten des sequenziellen Sechsganggetriebes zwar zur Materialschonung nach einem Tritt auf die Kupplung, nicht aber nach einem Spitze-Hacke-Stepptanz. Der elektronischen Zwischengasfunktion sei Dank. Weiteres Fahrhelferlein: Die zwölffach verstellbare Traktionskontrolle unterbindet vor allem bei Nässe Heckschwenks und sorgt für problemloses Rausbeschleunigen aus Kurven.
Trotz Sponsorlogos brüllt der a-workx-GT3 R reglementbedingt nicht mit einer Akrapovic-Abgasanlage wie der bereits getestete Haribo-GT3 R von Manthey. Neben dem Serien-Titanauspuff muss im GT Masters auch das Sachs-Fahrwerk gefahren werden (Manthey: KW). Nach einem Sieg und drei Podestplätzen 2010 ist sich Teamchef Niko Wieth auch für 2011 sicher: „Mit dem GT3 R und einer schnellen Fahrerkombi sollte es möglich sein, in den Titelkampf einzugreifen.“




